Auweiowei, wo ist mein Ei?

Wo ist mein Ei
„Auweiowei, wo ist mein Ei?“, Carlsen Verlag, Foto: Daniela Krause

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Aufregung auf dem Bauernhof – die Henne vermisst ihr Ei. Der Hahn schlägt gleich Alarm. Wo mag es nur sein? Gemeinsam machen sie sich auf die Suche nach dem verlorenen Ei. Der Hund schnüffelt überall, das Pferd hat das Ei nicht gesehen, das Schwein vermutet, dass vielleicht ein Eierdieb auf dem Hof sein Unwesen treiben könnte. Die Kuh weiß auch nicht so recht, was mit dem Ei passiert ist. Doch plötzlich entdeckt die Maus hinter dem Traktorreifen das Ei – nur dass es jetzt bunte Streifen hat. Die Henne ist überglücklich und schließt das Ei und wenig später das daraus schlüpfende Küken in ihre Flügel. Da freut sich auch der Osterhase, der aus seinem Versteck hinter dem Busch alles beobachtet hat – und dessen mit Farbe bekleckste Ohren verräterisch aus dem Buschwerk lugen.

Wer für kleine Kinder ein lustiges, robustes Bilderbuch rund ums Osterfest sucht, wird mit „Auweiowei, wo ist mein Ei?“ fündig. In leicht mitsprechbaren Reimen und niedlichen, nicht zu überladenen Illustrationen wird die Suche nach dem Ei lebendig erzählt. Bevor die Tiere selbst das Rätsel um das verschwundene Ei lösen können, entdeckt das Kind schon eine Doppelseite zuvor die Hasenlöffel im hohen Gras.

Unser Fazit:

Fröhlicher Eier-Such-Spaß, der die Vorfreude auf Ostern weckt.

Klappentext:

Aufgeregt rennt die Henne über den Bauernhof und sucht ihr Ei. Klar, dass Hahn, Hund, Pferd, Kuh, Schwein und Maus bei der Suche helfen. Wer hilft mit und entdeckt den Osterhasen?

Buch-Infos:


Auweiowei, wo ist mein Ei?
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Text: Maya Geis
Illustration: Anna Karina Birkenstock
Carlsen Verlag
Pappbilderbuch, 20 Seiten
Empfohlenes Lesealter: ab 2 Jahren 
ISBN: 978-3551170941
Preis: 5,99 Euro

Die kleine Schnecke Willibald & Willibald ist krank – Doppelrezension und Interview

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„Die kleine Schnecke Willibald“ und „Willibald ist krank“, Hoffmann & Schwertfeger, Foto: Daniela Krause

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vor einiger Zeit hat Anja Hoffmann von Willibald & Co. mir ihr Erstlingswerk „Die kleine Schnecke Willibald“ zugeschickt. Ein mit viel Liebe von ihr in Reimform geschriebenes und ihrer Freundin Sandra Schwertfeger illustriertes Büchlein, das Anja zunächst „nur“ für ihre beiden Zwillingsmädchen geschrieben hatte. Das Büchlein kam dann aber bei Freunden und Familie so gut an, dass die beiden kreativen Köpfe eine GbR gründeten und es in den Druck gaben.

Inzwischen hat Willibald viele kleine und große Herzen erobert und krebskranken Kindern im Rahmen einer Spendenaktion ein Lächeln auf die Lippen gezaubert. Und: Es ist nicht bei einem Band geblieben. Jüngst ist die zweite Geschichte „Willibald ist krank“ erschienen. Passend zu den farbenfrohen Büchlein entwirft Sandra Anleitungen für süße Häkeltiere, um so nach und nach immer mehr Charaktere zum Leben zu erwecken.

In dieser Doppelrezension möchte ich euch beide Büchlein vorstellen:

„Die kleine Schnecke Willibald“

Die kleine Schnecke Willibald träumt eines Nachts von einem wunderschönen Baum. Als sie am nächsten Tag erwacht, macht sie sich auf den Weg, ohne so recht zu wissen, wohin ihre Schleimspur sie führen wird. Doch sie möchte unbedingt den Baum finden. Willibald begegnet einem Frosch-Chor, kriecht durch den Wald und wird bei einer Rast von einem Schauer überrascht – auf den ein prächtiger Regenbogen folgt. Da endlich erblickt die kleine Schnecke den Apfelbaum aus ihrem Traum. Doch Willibald ist nicht allein. Viele andere Tiere kommen aus ihren Behausungen, um den Neuankömmling willkommen zu heißen. Gemeinsam stellen sie ein Picknick auf die Beine. Sie feiern bis in die Nacht hinein – und Willibald ist glücklich, neue Freunde gewonnen zu haben.

„Willibald ist krank“

Als Willibald morgens aufwacht, hat er Kopfschmerzen, und die Nase läuft… Kein Zweifel, die Schnecke hat sich tüchtig erkältet. Sie kuschelt sich wieder unter die Bettdecke und schläft weiter. Aber nur kurz. Denn da klopft es, und Mäuschen Matilda steht vor der Tür – mit einem leckeren Frühstück. Wenig später wird Willibald erneut aus dem Schlaf gerissen. Auf der Wiese und im Wald hat es sich rasch herumgesprochen, dass Willibald krank ist. Und sie meinen es alle gut mit dem kleinen Schnecklein. Eule Elsa möchte ihn mit ihrem Lieblingsbuch aufmuntern. Doch Willibald ist viel zu müde. Auch Eichhörnchen Emma ist besorgt um ihren Freund. Und schließlich kommt endlich der Doktor vorbei, um ihn zu untersuchen. In der Nacht schläft Willibald schlecht, mal wird ihm heiß, mal wieder kalt. Doch mit Hilfe ihrer Freunde, wird die kleine Schnecke bald wieder gesund.

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Lieblingsbild meiner Kinder aus „Die kleine Schnecke Willibald“, Hoffmann & Schwertfeger, Foto: Daniela Krause

Beide Büchlein sind in lockerer Reimform geschrieben, was bei meiner kleinen „Jury“ sehr gut ankam. Es gelang beiden Kindern schnell, beim Vorlesen absichtlich von mir ausgelassene Wörter zu ergänzen. Die Illustrationen sind ein Hingucker und werden intensiv angeschaut. Nur die Seiten sind leider etwas anfällig für Knicke beim Umblättern. Zum Selber-Blättern würde ich sie daher ab etwa drei Jahren empfehlen. Der Einband (die Büchlein sind geheftet) ist etwas stabiler als die Seiten und in Glanzoptik gehalten.

Unser Fazit:

Die liebevollen Aquarell-Malereien machen die Büchlein einzigartig. Die Geschichten sind leicht verständlich und unterhaltsam geschrieben.

Klappentext:

„Die kleine Schnecke Willibald“

Die Geschichte erzählt von der kleinen Schnecke Willibald, die sich eines Tages auf die Reise macht und unterwegs Spannendes erlebt.

„Willibald ist krank“

Was ist denn nur mit Willibald los? Die kleine Schnecke fühlt sich gar nicht gut. Doch mithilfe seiner Freunde kommt Willibald bestimmt schnell wieder auf die Beine.

Zum Schluss freue ich mich sehr, dass ich Anja noch einige Fragen zu ihrem Buch-Projekt stellen durfte:

Fünf Fragen an die Autorin Anja Hoffmann

Was hat dich zu den Geschichten von Willibald inspiriert?
Ich habe die Geschichten von der kleinen Schnecke Willibald für meine Kinder geschrieben, da ich sehr gerne reime und meine Mädels richtige Bücherwürmer sind.
Jeden Tag entstehen neue Ideen und beide sind voller Begeisterung dabei und wahnsinnig neugierig welches Abenteuer die kleine Schnecke als nächstes erlebt.
Wie sind die Bilder dazu entstanden?
Meine Freundin Sandra Schwertfeger ist die Taufpatin von meinen Mädels und hat mit ganz viel Liebe die wunderschönen Bilder zu meinen Reimgeschichten gezaubert.
Wie würdet ihr euren Hauptprotagonisten in drei Worten beschreiben?

neugierig, abenteuerlustig, fröhlich

Für welches Alter sind die Büchlein gedacht?

Unsere Büchlein sind durch die einfache Reimform schon für die Kleinsten geeignet und werden auch von Schulkindern gerne gelesen.
Was plant ihr als nächstes?

In den nächsten Monaten sind noch mehrere Kreativmärkte und eine Lesung geplant. Außerdem wird natürlich weiter an neuen Ideen gearbeitet.

Buch-Infos:

Die kleine Schnecke Willibald
Willibald ist krank
Text: Anja Hoffmann
Illustration: Sandra Schwertfeger
Hoffmann & Schwertfeger GbR
Bilderbuch, 32 Seiten
ISBN: 978-3982008400 (Die kleine Schnecke Willibald)
ISBN: 978-3982008424 (Willibald ist krank)
Preis: je 5,99 Euro

Tschüss, kleines Muffelmonster!

Muffelmonster
„Tschüss, kleines Muffelmonster!“, Arena Verlag, Foto: Daniela Krause

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Moritz wacht von einem lauten Rumsen auf und glaubt zu träumen, als er ein kleines zerzaustes Wesen sieht, das mit voller Wucht gegen seinen Bettpfosten tritt. Das kleine Muffelmonster ist ebenfalls erstaunt, dass Moritz es sehen kann. Denn das verheißt nichts Gutes. Schließlich werden Muffelmonster nur sichtbar, wenn sie furchtbar schlechte Laune haben.

Moritz verspricht, dem Monster zu helfen, wieder gute Laune zu bekommen. Doch alle Vorschläge, die er ihm macht (beispielsweise auf dem Bett hopsen, Purzelbaum schlagen, Fell kraulen, ein Bilderbuch anschauen oder mit seinem Schmusetiger kuscheln und viele andere Ideen) missfallen dem Muffelmonster. „NEIN! NEIN! NEIN! NEIN!“ platzt es wütend aus ihm heraus.

Ratlos und enttäuscht verkriecht sich Moritz in seiner Kuschelecke. Das sieht das Muffelmonster und bekommt Mitleid. Nach und nach setzen sie gemeinsam alle Vorschläge von Moritz um. Mit der Zeit wird das Muffelmonster immer fröhlicher, übermütiger – und blasser – bis es sich am Ende ganz in Luft auflöst. Aber nicht ohne Moritz zu versichern, dass er es bald wiedersehen wird.

Die lebendig illustrierte Geschichte vom Muffelmonster ist aus dem Alltag der Kinder gegriffen – daher können sie sich hervorragend mit dem kleinen Monster und dessen Gefühlen identifizieren. Jeder hat doch mal muffelige Momente. Wie schön ist es da, wenn es jemanden gibt, der die dunklen Wolken wegpusten kann.

Unser Fazit:

Dieses Buch macht Spaß! Ganz nebenbei erfahren Kinder, wie es auf andere wirken kann, wenn sie selber mal kleine Muffelmonster sind.

Klappentext:

Tschüss, Muffelmonster!

Moritz staunt: Eines Morgens sitzt ein motzendes Muffelmonster in seinem Zimmer. Es ist schlecht gelaunt. MÄCHTIG schlecht gelaunt! Ganz klar, dass sich Moritz etwas Tolles ausdenken muss, um die schlechte Laune zu vertreiben – und das muffelige Monster am besten gleich mit! Mit vielen Tipps für gute Laune.

Buch-Infos:


Tschüss, kleines Muffelmonster!
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Text: Julia Boehme
Illustration: Franziska Harvey
Arena Verlag
Bilderbuch, 32 Seiten
Empfohlenes Lesealter: ab 3 Jahren 
ISBN: 978-3401096063
Preis: 12,99 Euro

Heimat ist da, wo das Herz zu Hause ist

Heimat
„Heimat ist da, wo das Herz zu Hause ist!“, 360 Grad Verlag, Foto: Daniela Krause

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Die kleine Maus hat genug von der großen, lauten Stadt. Sie sehnt sich nach etwas Ruhe und Erholung. Wie gut, dass sie eine Maus kennt, die auf dem Land lebt. Spontan schreibt sie der Landmaus einen Brief und schlägt ihr einen Wohnungstausch vor. Die Landmaus ist sofort Feuer und Flamme für diese Idee. Beide packen erwartungsvoll ihre Koffer und machen sich auf die Reise.

Die Natur auf dem Land gefällt der Stadtmaus sehr gut – wenn auch die Vögel ganz schön früh wach sind und ziemlichen Lärm machen… Ihr Unwissen über Beeren wird ihr fast zum Verhängnis, als sie sich mit knurrendem Magen auf Futtersuche begibt. Und als sie beschließt, einen Spaziergang zu machen, spielt das Wetter nicht mit.

Die Landmaus indes, fühlt sich regelrecht erschlagen vom hektischen und geräuschvollen Stadtleben. Auch sie tappt auf ihrer Suche nach Nahrung fast in eine Falle, und ihr Erkundungsgang durch die Stadt wird durch Katzen und Straßenverkehr zum gefährlichen Wagnis.

Als die Ferien zu Ende sind, freuen sich beide auf ihr gewohntes Umfeld und sind dankbar für das, was sie haben. Denn ihr Abenteuer hat ihnen gezeigt: Heimat ist da, wo das Herz zu Hause ist.

Dieses Buch ist uns in der Stadtbibliothek eher zufällig in die Hände gefallen. Die Geschichte wird in Reimen erzählt. Das Besondere sind aber die zarten Illustrationen, die vielen Details und kleine Fenster oder Ausschnitte, die mit dem Perspektivwechsel spielen. Mal sitzen Vögel zum Beispiel auf einem Baum in der Natur, blättert man um sind es die gleichen Vögel – nur dass sie auf einer Stromleitung hocken. Zum Finale erleben beide Mäuse an jeweils anderen Orten dieselbe magische Vollmond-Nacht.

Unser Fazit:

Manchmal muss man fortgehen, um das Glück zu finden. Und manchmal liegt es ganz unerwartet doch viel näher, als man denkt. Davon handelt dieses schöne Bilderbuch.

Klappentext:

Liebe dein Leben! Und das Leben liebt dich!

Zwei lustige Mäuse wollen verreisen. Die eine liebt die Stadt und zieht trotzdem aufs Land, die andere mag das Land und zieht in die Stadt. Werden sie glücklich?

Die klassische Fabel des altgriechischen Dichters Äsop „Die Stadtmaus und die Landmaus“ wird in diesem toll illustrierten Bilderbuch von der Bestsellerautorin Libby Walden neu erzählt.

Eine kleine Geschichte über das große Glück, das eigene Leben zu lieben und die Heimat zu schätzen.

Buch-Infos:

Heimat ist da, wo das Herz zu Hause ist!
Text: Libby Walden
Illustration: Richard Jones
Edition Tigerstern im 360 Grad Verlag
Bilderbuch, 28 Seiten
Empfohlenes Lesealter: ab 4 Jahren 
ISBN: 978-3961855070
Preis: 12,90 Euro

 

Die Geschichte vom kleinen Siebenschläfer, der nicht einschlafen konnte

Siebenschläfer
„Die Geschichte vom kleinen Siebenschläfer, der nicht einschlafen konnte“, Thienemann Verlag, Foto: Daniela Krause

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„Aber Mama, ich bin doch noch gar nicht müde…“ Solche oder ähnliche Sätze kennst du als Mama oder Papa bestimmt auch, wenn es für den Nachwuchs an der Zeit ist, ins Bett zu gehen. Auch der kleine Siebenschläfer kann nicht einschlafen. Für ihn ist dieses Problem aber wirklich gravierend, denn es geht um seinen Winterschlaf. Sieben Monate soll er schlummern, hat aber keine Idee, wie er das schaffen soll. Und seine Mama sagt: „Ein Siebenschläfer, der nicht schlafen kann, ist kein richtiger Siebenschläfer.“ Sie gibt ihm den Tipp, an etwas Schönes zu denken. Doch so richtig klappt das nicht. Er kommt einfach nicht zur Ruhe.

So lässt sich der kleine Siebenschläfer von den anderen Waldtieren inspirieren: Der Fuchs zählt mit ihm Schäfchen, die Nachtigall trillert ein Gute-Nacht-Lied, die Schnecke schleimt mit ihm um den Block, die Eule erzählt eine (viel zu spannende) Geschichte und die Fledermaus rät ihm zur Über-Kopf-Schlafposition (die mit der Drehung des Buches nachempfunden wird) – mit dem Ergebnis, dass alle anderen Tiere einschlafen, nur nicht der kleine Siebenschläfer. Auch das „Knuddelwuddelpuschelwuschelknuffeltier“ (was für ein Zungenbrecher!) des großen Bären führt nicht zum Erfolg.

Da denkt sich der kleine Siebenschläfer: Wenn alle schlafen, merkt ja keiner, dass ich noch wach bin. Während die anderen Tiere also tief und fest schlummern, malt er sich aus, was er in den kommenden sieben Monaten alles Tolles machen kann – und schläft dann schließlich darüber ein.

Bei uns ist dieses ansprechend gestaltete Pappbilderbuch der Dauerbrenner unter den Gute-Nacht-Geschichten. Vielleicht, weil es die Problematik des Nicht-Einschlafen-Könnens mit einem Augenzwinkern beschreibt und die einzelnen Tiere von Kerstin Schoene sehr naturgetreu gezeichnet sind.

Tipp: Man kann die Geschichte auch mit ein paar strategisch gezielten Gähnern „würzen“, um die Botschaft des Buches zu unterstreichen. 😉

Unser Fazit:

Wunderbar bebildert, liebevoll erzählt, und vielleicht ist ja DER Tipp dabei, wenn das Kind mal wieder „überhaupt nicht müde“ ist…

Klappentext:

Alle machen sich bereit für den Winterschlaf, nur der kleine Siebenschläfer ist kein bisschen müde. Aber ein Siebenschläfer, der nicht schlafen kann, das ist doch kein richtiger Siebenschläfer! Die Tiere aus dem Wald kommen vorbei, um ihm zu helfen – und werden dabei selbst müder und müder… Doch der kleine Siebenschläfer ist immer noch hellwach. Eine Gute-Nacht-Geschichte für alle, die nicht einschlafen können.

Buch-Infos:

Die Geschichte vom kleinen Siebenschläfer, der nicht einschlafen konnte
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Text: Sabine Bohlmann
Illustration: Kerstin Schöne
Thienemann Verlag
Pappbilderbuch, 32 Seiten
Empfohlenes Lesealter: ab 4 Jahren (bei uns schon ab 2 1/2 sehr beliebt)
ISBN: 978-3522437868
Preis: 13 Euro

Alle müssen mal aufs Klo

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„Alle müssen mal aufs Klo“, Usborne Verlag, Fotos: Daniela Krause

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Als die Lütte anfing sich für die Toilette zu interessieren, war dieses Buch das perfekte Geschenk und auch abseits des Badezimmers gern „gelesene“ Lektüre. Denn seien wir doch mal ehrlich: Für ein Kind hat das große Geschäft eine große Faszination. Da kommt was aus meinem Popo! Was ist das? Warum stinkt das? Was passiert damit, wenn ich die Spülung drücke?

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Dieses Buch widmet sich auf interessante und humorvolle Weise diesen Fragen. Es erklärt anschaulich, wie viel Aa zum Beispiel ein Elefant jeden Tag macht, dass Blauwal-Aa rosa ist, und wie unterschiedlich die Haufen von Tieren aussehen können. Dass Kot durchaus auch einem sinnvollen Zweck dienen kann, etwa als Dünger für den Boden, als Botschaft unter Artgenossen, oder als Brennstoff, wird ebenfalls erwähnt. Und auch, dass ein Arzt durch die Untersuchung von Kotproben Krankheiten feststellen kann.

Last but not least kann das Kind raten, von welchem Tier welches Aa stammt. Besonders spannend wird das Buch durch die 40 bunten Klappen, die sich in unterschiedliche Richtungen öffnen lassen.

Unser Fazit:

Witzige, liebevoll gestaltete und informative (Klo-)Lektüre für den lockeren Umgang mit dem großen Geschäft. Da können selbst Erwachsene noch was lernen!

Klappentext:

Was plumpst denn da ins Klo oder Töpfchen? Machen Fische oder Insekten auch einen Haufen? Dieses charmante Buch erklärt ganz einfach und lustig die natürlichste Sache der Welt.

Buch-Infos:

Alle müssen mal aufs Klo
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Illustrationen: Marta Álvarez Miguéns
Gestaltung: Suzie Harrison
Text: Katie Daynes
Usborne Verlag

Pappbilderbuch mit Klappen, 12 Seiten
Empfohlenes Lesealter: ab 3 Jahren
ISBN: 978-1782325741
Preis: 9,95 Euro

Hase, Fuchs und Reh fahren LKW

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„Hase, Fuchs und Reh fahren LKW“, Carlsen Verlag, Foto: Daniela Krause

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Wenn dein Kind von Fahrzeugen begeistert ist, habe ich hier einen lustigen, turbulenten Vorlesetipp: In dem farbenfrohen Pappbilderbuch „Hase, Fuchs und Reh fahren LKW“ sind 36 Tiere mobil unterwegs, zum Beispiel im Wohnmobil, im Gabelstapler und in der Limousine. Manche bewegen sich auch auf Schienen oder auf dem Wasser fort. Sie machen sich in Dreiergruppen auf die Reise, wobei das letztgenannte Tier der Aufzählung sich immer auf das nächste Gefährt reimt, das erst auf der folgenden Seite auftaucht, beispielsweise fliegt der Tiger mit dem Segelflieger, oder der Ziegenbock steigt in die Diesellok. Das animiert zum Mitraten und Mitsprechen. Am Ende nehmen alle Tiere in einer langen Kolonne Kurs auf den Parkplatz mit einem gemeinsamen Ziel: der großen Achterbahn!

Das Buch wurde 2018 mit dem Leipziger Lesekompass in der Kategorie 2 bis 6 Jahre ausgezeichnet. Der Leipziger Lesekompass zeichnet Kinder- und Jugendbücher aus, die Lesespaß mit kreativen Ansätzen der Leseförderung verbinden.

Unser Fazit:

Ein unterhaltsames, niedlich illustriertes Buch mit vielen Details zum Entdecken. Nebenbei prägt sich das Kind nach und nach die Tier- und Fahrzeugnamen ein.

Klappentext:

36 Tiere in 12 tollen Fahrzeugen laden zur Reim-Reise ein. Komm, hör hin und rate mit, wer in welches Gefährt steigt. Wohin führt die Reise durch Stadt und Land wohl? Und wirst du am Ende mit allen Tieren rufen: Noch mal! Lustig, detailreich und spannend, ein Sprachspiel-Buch zum Immer-wieder-Anschauen!

Buch-Infos:

Hase, Fuchs und Reh fahren LKW
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Text und Illustrationen: Dunja Schnabel
Carlsen Verlag
Kinderbuch, 36 Seiten
Empfohlenes Lesealter: ab 2 Jahren
ISBN: 978-3551171009
Preis: 9,99 Euro