Max und Mux und der Riesenwunschpilz

„Max und Mux und der Riesenwunschpilz“, Boje, Foto: Daniela Krause

Ganz einfach!“, rief Max und machte einen Luftsprung, woraufhin das arme alte Sofa fast zusammenkrachte. „Wir wünschen uns einen Schatz!“

Lieblingszitat aus „Max und Mux und der Riesenwunschpilz“ von Sven Maria Schröder

unbezahlte Werbung/Rezensionsexemplar

Ich weiß nicht, wie es dir geht? Aber wir lieben Kinderbücher aus einem Guss, in denen man in fantasievolle Welten eintauchen und kleine Abenteuer erleben kann, von denen die Helden der Geschichte am Ende wohlbehalten wieder zurückkehren. So ein Buch ist „Max und Mux und der Riesenwunschpilz“ von Sven Maria Schröder, erschienen bei Boje. Die Geschichte spielt im Fabelwald, einem Wald in dem es nicht nur viele Tiere, sondern auch echte Riesen gibt.

Die zwei besten Freunde der Welt

Am Rande des Fabelwaldes haben Max und Mux ihr Zuhause, die zwei besten Freunde der Welt. Sie leben in Baumhäusern und besuchen sich gerne gegenseitig. Während Max das Abenteuer liebt und gerne in seinem Garten buddelt, ist Mux eher ängstlich, vergräbt seine Nase jedoch mit Vorliebe in abenteuerlichen Büchern. Beide träumen davon, eines Tages einen richtigen Schatz zu finden.

Als Max eines Tages im Fabelwald mit seinem Hund Hansi spazieren geht, findet er ein riesiges Buch über Pilze. Aufgeregt läuft er zu Mux, um ihm diesen seltsamen Fund zu zeigen. In dem Buch lesen die beiden von einem magischen weißblauen Pilz, der Wünsche erfüllen kann. Max‘ Abenteuerlust ist sofort geweckt, auch wenn Mux noch etwas skeptisch ist.

Dennoch machen sich die beiden gemeinsam auf den Weg ins Ungewisse. Hoffen sie doch auf ihrer Reise endlich den Schatz zu finden, von dem sie schon so lange träumen. Allerdings haben Sie die Rechnung nicht mit dem schrecklichen Krawuschel gemacht. Und auch nicht mit den Riesen, die jenseits des Fabelwaldes ihr Unwesen treiben. Wird ihre Freundschaft ihnen dabei helfen, dieses Abenteuer zu bestehen?

„Max und Mux und der Riesenwunschpilz“, Boje, Sven Maria Schröder

Fast wie ein Wimmelbuch

Reizvoll an dieser Geschichte in acht Kapiteln ist, dass Sie altersübergreifend funktioniert: Sowohl die Lütte (5) als auch der Große (7) haben sich gut unterhalten gefühlt. Bei den Illustrationen von Sven Maria Schröder lohnt es sich, ganz genau hinzuschauen. Auf jeder Doppelseite entdeckt man lustige Details (zum Beispiel eine Maus, die Streifen auf eine Straße malt oder sich abseilende Tiere), weshalb das Buch wie ein Wimmelbuch anmutet und auch nach mehrmaligem Anschauen nicht langweilig wird.

Man merkt einfach, wieviel Liebe in diesem Bilderbuchdebüt steckt. Erstleser können sich am Lesen von Hinweisschildern üben. Erwachsene werden beim Vorlesen ihre Freude an den unterschiedlichen Stimmen und Charakteren haben. Wir sind jetzt schon sehr gespannt, ob es ein zweites Abenteuer mit Max und Mux geben wird. Das Ende lässt auf jeden Fall Raum für Vermutungen.

„Max und Mux und der Riesenwunschpilz“, Boje, Sven Maria Schröder

Das sagt der Große (7):

Das Buch spielt in einer sehr schönen Welt. Überraschend fand ich, dass die Riesen erst böse dargestellt werden, aber dann in echt eigentlich ganz lieb sind.

Das sagt die Lütte (5):

Ich fand die Glubschaugen von den Riesen ein bisschen gruselig. Schön fand ich, dass die Geschichte gut ausgeht.

Unser Fazit:

Eine zauberhafte Geschichte. Es geht um Abenteuer, Mut und Freundschaft, dazu überraschende Wendungen – was will das Vorleseherz mehr?

Buch-Infos:

Max und Mux und der Riesenwunschpilz
Du kannst das Buch über diesen Link bei genialokal bestellen und damit den lokalen Buchhandel unterstützen. 

Titel: Max und Mux und der Riesenwunschpilz
Text und Illustrationen: Sven Maria Schröder
Erschienen bei Boje
gebunden, 64 Seiten
Empfohlenes Lesealter: ab 4 Jahren
Preis: 14,90 Euro
ISBN: 978-3414825636

Der Autor: Sven Maria Schröder

Sven Maria Schröder war nach seinem Kommunikationsdesign-Studium in München für verschiedene Hamburger Kreativ- und Design-Agenturen tätig, bevor er 2003 den Sprung in die Selbstständigkeit wagte. Seitdem konzentriert er sich ganz aufs Zeichnen. Er hat eine Tochter und wohnt in Hamburg. Hier erfährst du mehr über den Autor und Illustrator.

Als Mama nur noch traurig war

„Als Mama nur noch traurig war“, Coppenrath Verlag, Foto: Daniela Krause

Es ist, als ob es überhaupt nichts Schönes mehr gibt. Nichts, worüber man sich freuen oder lachen kann.

Lieblingszitat aus „Als Mama nur noch traurig war“ von Anja Möbest und Barbara Korthues

unbezahlte Werbung/Buch selbst gekauft

Tief einatmen, tief ausatmen. Dies wird wohl die bislang persönlichste Buchrezension, denn das Bilderbuch „Als Mama nur noch traurig war“ habe ich uns zu einer Zeit angeschafft, als ich nicht wusste, wie ich es meinen Kindern erklären soll. Zu einer Zeit, als ich selber nur noch traurig war. Beim ersten Mal, als ich es der Lütten vorlas, flossen Tränen. So nah fühlte ich mich der Hauptprotagonistin. So sehr erkannte ich mich in dem Beschriebenen wieder.

Mittlerweile kann ich es vorlesen, ohne dass die Tränen kommen. Ich bin nicht mehr jeden Tag traurig, nur noch manchmal. Denn ich habe mir Hilfe geholt, bin in ärztlicher Behandlung und beginne bald eine Therapie. Es geht wieder aufwärts. Zwischendurch auch wieder etwas nach unten. Aber immerhin kann ich schon wieder über lustige Dinge lachen. Echte Freude empfinden. Es geht langsam voran.

Offen über Depressionen reden

Der für mich wichtigste Schritt: Ich habe angefangen, über meine depressive Erkrankung zu reden. Erst mit meinem Mann, mit meinen Kindern, dann mit der Familie, mit netten Kollegen, nun Stück für Stück mit Freunden und Bekannten. Das Reden hilft. Auch, wenn ich am Anfang große Angst vor den Reaktionen hatte, die dann viel verständnisvoller ausfielen als ich es mir ausgemalt hatte. Es fällt nicht immer leicht. Ich kann nicht mit jedem darüber sprechen. Selbst manchmal mit engen Freunden nicht. Aber jedes Mal, wenn ich mich geöffnet habe, geht es mir danach ein bisschen besser.

Ein lieber Kollege sagte mir: „Irgendwann redet man darüber wie über einen Schnupfen.“ Und ja, das sollte man tatsächlich. Denn es wird immer noch viel zu wenig offen über Depressionen gesprochen. Dabei kann diese Krankheit wirklich jeden Menschen treffen – auch Menschen, die sonst nach außen hin mit einem sonnigen Gemüt durchs Leben gehen, können depressiv sein oder werden. Man sieht es ihnen nicht immer an der Nasenspitze an.

„Als Mama nur noch traurig war“, Coppenrath Verlag, Foto: Daniela Krause

Ein Name für die Krankheit im Kopf

Traurigkeit und Melancholie ziehen sich schon seit meiner Kindheit durch mein Leben. Es gab immer mal wieder traurige Episoden. Als die Gedanken aber immer schwärzer wurden, kam ich an den Punkt, an dem ich merkte, dass ich es alleine nicht schaffen werde, an dem ich mir eingestehen musste, dass ich Hilfe brauche.

Ich wusste einfach nicht mehr weiter. Wie erklärt man seinen Kindern, wenn man aus heiterem Himmel anfängt zu weinen, wenn man sich bei schönstem Wetter im dunklen Schlafzimmer verkriecht? Wenn man nicht mehr die Kraft hat, mit ihnen zu spielen? Das Buch „Als Mama nur noch traurig war“ hat mir dabei geholfen, meine Depression für die Kinder verständlich zu machen. Wir nennen es gerne „schwarzer Hund“, in dem Büchlein sind es die Grummelgrame, kleine Monster, die Jans Mama beschimpfen, sie vergesslich machen und sie alles Schöne durch eine graue, hässliche Brille sehen lassen.

„Als Mama nur noch traurig war“, Coppenrath Verlag, Foto: Daniela Krause

Mama ist anders

Jans Mama ist anders, „irgendwie verkehrt“, findet Jan. „Gar nicht mehr wie Mama.“ Sie hört ihm nicht richtig zu, wenn er ihr von seinem Tag erzählt. Sie ist zu müde, um ihm eine Gute-Nacht-Geschichte vorzulesen. Sie regt sich über Kleinigkeiten auf und ist dauernd traurig. Jan versteht die Welt nicht mehr. Er fragt sich, ob es seine Schuld ist. Und ob es Mama wieder besser gehen würde, wenn er immer artig und ordentlich wäre.

In der Tat ist es wichtig, den Kindern zu erklären, dass sie keinerlei Schuld trifft. Schuld hat niemand! Und, was noch viel bedeutsamer ist: Sie müssen wissen, dass man sich kümmert und sich Hilfe sucht. Doch viele Betroffene schaffen es nicht aus eigener Kraft zum Arzt zu gehen, geschweige denn zu einem „Seelenklempner“.

Zu solch einem Klempner für löchrige Seelen nimmt seine Mama Jan eines Tages mit. Herr Ritter, der wie der Fünfjährige enttäuscht feststellt, gar kein echter Ritter ist, hat einen Zauberspruch gegen die Grummelgrame gefunden: Alles was seine Mama gut kann und an sich mag. Ganz so einfach ist es außerhalb der Bilderbuchwelt leider nicht. Aber wieder mehr Farbe und Freude in sein Leben zu bringen, ist schon mal ein guter Ansatz. Und so malen Jan und sein Papa viele bunte Bilder, um Mamas Grummelgrame zu verjagen.

Eine einfühlsame Erklärung

Offen mit den Kindern über Depressionen sprechen – ich wünsche mir, dass jeder Betroffene diesen Mut findet. Denn die Kinder spüren, dass es Mama oder Papa nicht gut geht. Sie haben feine Antennen und lassen sich von einem aufgesetzten Lächeln nicht täuschen. Dieses Buch ist eine große Unterstützung für Familien, in denen ein Elternteil unter Depressionen leidet.

Einfühlsam wird erklärt, wie es dazu kommen kann, wie man mit den Grummelgramen am besten umgeht. Hilfreich fand ich auch das Nachwort von Diplom-Psychologin Ina Knocks, wie man Kinder in dieser schweren Situation stärken kann: „Denn ein positive, zugewandtes, liebevolles und unterstützendes Miteinander innerhalb der Familie stärkt Sie alle für diese Zeit – Ihr Kind ebenso wie Sie.“ Ein Satz, den ich genauso unterschreiben möchte.

Unser Fazit:

Wertvolles Bilderbuch, das Halt gibt und aufklärt, wenn ein Elternteil an Depression erkrankt. Uns hat es in einer schweren Zeit sehr geholfen. 

Buch-Infos:

Als Mama nur noch traurig war
Du kannst das Buch über diesen Link bei genialokal bestellen und damit den lokalen Buchhandel unterstützen. 

Titel: Als Mama nur noch traurig war
Text: Anja Möbest
Illustrationen: Barbara Korthues
Erschienen im Coppenrath Verlag
gebunden, 32 Seiten
Empfohlenes Lesealter: ab 4 Jahren
Preis: 14,95 Euro
ISBN: 978-3649620211

Seesucht

„Seesucht“, Mixtvision, Foto: Daniela Krause

Jonas schaukelt in den Wellen und weiß auf der Stelle: Das ist sein Element, das weite Meer.

Lieblingszitat aus „Seesucht“ von Marlies van der Wel

unbezahlte Werbung/Rezensionsexemplar/Blogparade „Seesucht“/Verlosung

Du sieht das Cover eines Buches und bist auf der Stelle verliebt. So ging es mir mit „Seesucht“ von Marlies van der Wel, welches im Mixtvision Verlag erschienen ist. Im Rahmen der Blogparade „Seesucht“ von Küstenkidsunterwegs möchte ich dir diese poetische Bilderbuchperle vorstellen: Im zarten Alter von zwei Jahren sieht Jonas zum ersten Mal das Meer. Er taucht mit den Fischen und möchte am liebsten gar nicht mehr wieder an Land kommen. Doch dann merkt er, dass er unter Wasser nicht atmen kann, anders als die Fische, die ihn neugierig umringen. Seine Mutter zieht ihn geistesgegenwärtig aus dem Wasser. Jonas‘ Liebe zum Meer aber bleibt und begleitet ihn sein ganzes Leben lang. Allen Widerständen und klugen Ratschlägen zum Trotz („Ein Mensch gehört an Land und nicht ins Meer“) sucht er immer wieder die Nähe zum nassen Element, erfindet mit den Jahren immer ausgeklügeltere Tauchfahrzeuge, die er aus Schrott und Strandgut zusammenbaut. Von kleineren und größeren Rückschlägen lässt er sich dabei nicht so schnell entmutigen und verfolgt unbeirrt sein Ziel. Unerschütterlich glaubt er an seinen großen Traum: Eines Tages wird er in seinem Element mit den Fischen schwimmen…

„Seesucht“, Mixtvision, Marlies van der Wel

Wenige Worte, atemberaubende Bilder

„Seesucht“ ist ein großformatiges Bilderbuch im Querformat, das man ganz in Ruhe auf sich wirken lassen möchte, in das man tief eintaucht, und das einen nachhaltig beeindruckt. Dieses intensive Blau und Grün, diese liebevoll gestaltete Unterwasserwelt, die sich häufig über zwei Seiten erstreckt… die atemberaubenden Bilder im Collagenstil von Marlies van der Wel brauchen nur wenige Worte, um die Geschichte für sich erschließen zu können. Wunderschön fand ich auch den mehrfach preisgekrönten Kurzfilm, der aber für etwas ältere Kinder gedacht ist (in einer Szene werden Fische an Bord eines Kutters zerhackt und haarscharf auch Jonas in seinem Unterwasserfahrzeug) und die Grundlage für das Bilderbuch lieferte (im Buch kommt diese Szene zum Glück nicht vor). Das Ende der Geschichte lässt viel Raum für Fantasie.

Meine Seesucht

So lange ich denken kann, fühle ich mich mit dem Meer verbunden. Bestimmt ist dies der Tatsache geschuldet, dass mein Papa und meine Mum beide viele Jahre lang zur See gefahren sind, ich also in einer Seefahrer-Familie groß geworden bin. Seefest ist mein Magen zwar nicht, aber ich liebe das Meer, die Wellen, den Schlick zwischen den Zehen. Nun ist es so, dass wir in der Stadt leben. Um zum Meer zu gelangen, müssen wir eine gute Stunde mit dem Auto fahren. Diese Strecke nehmen wir aber immer wieder gerne in Kauf. Das Meer ist und bleibt unser Sehnsuchtsort. Hier spüren wir den Seewind auf der Haut, genießen den Blick in die Weite und lauschen den Wellen, die an den Strand schwappen. Ein Tag am Meer ist für mich wie ein Kurzurlaub. Hier kann ich den Akku aufladen und neue Kraft tanken, um mich den Herausforderungen des Lebens zu stellen. Die große Liebe zum Meer, die ein Mensch empfinden kann, wird im Bilderbuch „Seesucht“ auf 78 Seiten (!) deutlich spürbar.

Herzlichen Glückwunsch, Franziska!

Eine Buchperle, die ich dir nur allzu gerne ans Herz lege.

Unser Fazit:

Ein Bilderbuch-Schatz für alle, die das Meer lieben und ihren Träumen folgen.

Deine „Seesucht“?

Jetzt bin ich neugierig und möchte sehr gerne erfahren: Was ist deine Seesucht/Sehnsucht? Sie muss nicht mit dem Meer zu tun haben. Vielmehr geht es um deinen persönlichen Lebenstraum, deine große Sehnsucht. Verrate sie mir gerne in den Kommentaren. Unter allen Beiträgen darf ich dank des Verlages Mixtvision ein Exemplar „Seesucht“ verlosen. Ich freue mich sehr, wenn ihr meinem Blog „Mama liest vor“ auf Facebook und/oder Instagram folgt, um künftig keine Buchtipps und Aktionen zu verpassen.

Die Teilnahmebedingungen

Die Verlosung startet ab sofort und endet am 2. Mai 2021 um 23 Uhr. Über den Gewinner entscheidet das Los. Du darfst die Verlosung gerne mit Freunden teilen. Das ist aber keine Bedingung. Für die Teilnahme musst du mindestens 18 Jahre alt sein und in Deutschland, Österreich oder der Schweiz wohnhaft sein. Eine Barauszahlung und der Rechtsweg sind ausgeschlossen. Durch deine Teilnahme stimmst du zu, dass ich im Falle eines Gewinns, deinen Namen in den sozialen Netzwerken veröffentlichen darf. Deine Adresse wird lediglich zur Übersendung des Gewinns an den Verlag übermittelt. Du erklärst dich mit der Speicherung und Verarbeitung deiner Daten zu Verlosungszwecken einverstanden. Diese Verlosung hat weder mit Facebook noch mit Instagram etwas zu tun.

Buch-Infos:

Seesucht
Du kannst das Buch über diesen Link bei genialokal bestellen und damit den lokalen Buchhandel unterstützen. Kaufst du das Buch über den Affiliate Link, erhalte ich eine kleine Provision. Meine Buchtipps sind jedoch frei von Einflussnahme durch Affiliate Partner.

Titel: Seesucht
Text und Illustrationen: Marlies van der Wel
Erschienen bei Mixtvision
gebunden, 78 Seiten
Empfohlenes Lesealter: ab 4 Jahren
Preis: 20 Euro
ISBN: 978-3958541641

Emma und die Federmaus – Der „Ich kann es“-Zauber

„Emma und die Federmaus“ – Der „Ich kann es“-Zauber, keiper Verlag, Fotos: Daniela Krause

Wichtig ist, dass du es wirklich willst und ganz fest an dich glaubst, probier es einfach aus.

Lieblingszitat aus „Emma und die Federmaus“ von Margit Wickhoff und Reinhart Kerndle

unbezahlte Werbung/Rezensionsexemplar

Emma ist stinkig. Die Puzzleteile wollen sich einfach nicht zu einem Ganzen fügen. Wütend pfeffert sie die Teile in die Ecke und ruft: „Das schaff ich nie!“ Auf einmal geschieht etwas Wundersames: Ein Zischen und Klingeln ertönt – da sitzt eine kleine Maus in ihrem Zimmer, die sogar sprechen kann. Sie stellt sich als Lieselotte Federmaus vor und überreicht ihr eine Zauberfeder. Die Maus erklärt Emma, dass sie für den Zauber nur die Feder in die Hand nehmen und sich fest auf das konzentrieren muss, das sie gerade tun möchte. Dann soll sie dreimal laut „Ich kann es!“ sagen. Erst hat Emma Zweifel, ob dieser Zauber wirklich funktioniert. Doch schnell merkt sie: Es klappt wirklich. Sogar ohne Feder, nur durch die Kraft ihrer positiven Gedanken. Die Maus verabschiedet sich, der Zauber aber bleibt. Er hilft Emma dabei, Dinge zu bewältigen, von denen sie bisher immer dachte, sie wären unmöglich zu schaffen. Selbst ihr Bruder Leo, der Emma erst nicht ernst genommen hat, sieht bald ein, dass am „Ich kann es“-Zauber wirklich etwas dran ist. 

„Emma und die Federmaus“, keiper Verlag

Ich kann es!

„Dafür bist du noch zu klein. Das kannst du nicht alleine.“ – Wie oft wird man als Kind mit diesen Sätzen konfrontiert. Doch was diese mit dem Selbstbewusstsein der Kinder machen, darüber denken Erwachsene leider weniger nach. Würde es nicht viel mehr helfen, den Herausforderungen des Lebens mit Selbstvertrauen zu begegnen? Wie viel besser hören sich solche Sätze an: Das schaffst du. Oder: Probier es erstmal alleine aus. Wenn es nicht geht, kann ich dir gerne immer noch helfen. Das Buch „Emma und die Federmaus“ setzt genau bei diesem Gedanken und dem positiven Verstärken an. Der „Ich kann es“-Zauber wirkt dabei wie ein Mantra, um kleinere und größere Alltagsprobleme zu bewältigen. Und ist es nicht schön, wie stolz und glücklich Kinder sind, wenn ihnen etwas aus eigener Kraft gelingt?

Positive Gedankenwelt

Die Autorin Margit Wickhoff hat das Buch geschrieben, da ihre Tochter ihr immer wieder mit voller Überzeugung erklärte: Ich kann dass nicht! Sie schreibt dazu in ihrem Vorwort: „Ich habe den „Ich kann es“-Zauber mit meiner Tochter ausprobiert, wir haben gemeinsam gezaubert und schon alleine die positive Auseinandersetzung mit den kleinen und großen Herausforderungen unseres Alltags hat viel Stress und Anspannung aufgelöst.“ Die Illustrationen hat der Vater der Autorin, Reinhart Kerndle, gemalt. Etwas verwundert haben meine Kinder bemerkt, dass die Maus auf den Bildern so riesig ist und zwischendurch eine andere Fellfarbe hat. Die Geschichte hat besonders der Lütten sehr gut gefallen. Sie weiß zwar, dass sie mit einer Feder „nicht wirklich“ zaubern kann. Aber sie weiß, dass sie eine Hürde eher schafft, wenn sie beherzt sagt: Ich kann es!

Unser Fazit:

Ein Mut-mach-Buch über die Kraft der positiven Gedanken.

Buch-Infos:

Emma und die Federmaus – Der „Ich kann es“-Zauber
Du kannst das Buch über diesen Link bei genialokal bestellen und damit den lokalen Buchhandel unterstützen. Kaufst du das Buch über den Affiliate Link, erhalte ich eine kleine Provision. Meine Buchtipps sind jedoch frei von Einflussnahme durch Affiliate Partner.

Titel: Emma und die Federmaus – Der „Ich kann es“-Zauber
Text: Margit Wickhoff
Illustrationen: Reinhart Kerndle
Erschienen bei kieper Verlag
gebunden, 27 Seiten
Empfohlenes Lesealter: ab 3 Jahren
Preis: 13,62 Euro
ISBN: 978-3903322110

Lucias Leuchten

„Lucias Leuchten“, Carl-Auer Kids, Ian de Haes, Fotos: Daniela Krause

Sie liebt es, die Sterne anzuschauen. Sie fühlt sich ein wenig so, als sei sie einer von ihnen. Glänzend, funkelnd, aber auch ein bisschen verloren am großen Himmelszelt.

Lieblingszitat aus „Lucias Leuchten“

Aktion „Kinderbuchbloggeradventskalender 2020“

Verlosung/unbezahlte Werbung

Kennst du das? Dein Kind ist so begeistert von einem Buch, dass es sich immer wieder die Bilder anschauen möchte. So erging es meiner Lütten mit „Lucias Leuchten“. Schon der Titel macht diesem Buch alle Ehre, denn das Cover leuchtet dem Betrachter in warmen, schimmernden Farben wie Gelb und Orange entgegen, die ein Gefühl von Geborgenheit vermitteln. Selbst die von Ian de Haes etwas dunkler illustrierten Seiten bewahren noch einen Hauch dieser warmen, tröstlichen Stimmung. Auch der Name des Buches aus der Reihe Carl-Auer Kids passt perfekt, bedeutet doch „Lucia“ nichts anderes als „die Leuchtende“ oder „das Licht“ – eine rundum stimmige Komposition des belgischen Autors und Illustrators.

Das Leuchten als Superkraft

Lucia, die Heldin dieses Bilderbuches, wird mit diesem besonderen Leuchten geboren. Sie liebt ihre Gabe und entwickelt früh Selbstwertgefühl und Selbstbewusstsein. Dann kommt der Tag, der alles verändert: der Tag ihrer Einschulung. Sie schlüpft in ihr schönstes Kleid und freut sich auf die anderen Kinder. Sie möchte ihnen zeigen, wie schön sie leuchtet. Doch die Mitschüler verunsichern sie, sie tuscheln, machen sich lustig über Lucia und reden ihr ein, dass ihr Leuchten allein doch keine Superkraft sei. Lucia fühlt sich unwohl. Das, worauf sie bisher so stolz war, empfindet sie nur noch als eine Bürde. In den folgenden Tagen tut sie alles, um ihr Leuchten zu verbergen. Sie zieht nur noch dunkle Kleidung an und möchte am liebsten unsichtbar sein. Sie, die sonst niemals Angst vor der Dunkelheit hatte, fürchtet sich auf einmal vor ihr.

Ein Leuchten gegen die Angst

Als Lucia ihre kleine Schwester im Nebenzimmer weinen hört, geht sie zu ihr. Das Leuchten ist fast erloschen. Doch der schwache Schein genügt, um ihre Schwester zu beruhigen. Dicht aneinander gekuschelt schlafen die beiden Mädchen ein. In dieser Nacht geschieht etwas Wundervolles, ja geradezu Magisches: Als die beiden Kinder am nächsten Morgen erwachen, merkt Lucia, dass sie nicht mehr die Einzige ist, die von innen heraus leuchtet. Auch ihre kleine Schwester glänzt und funkelt. Lucia kann ihr Leuchten mit anderen teilen, wie ein kostbares Geschenk. Hatten ihre Mitschüler unrecht? Ist sie am Ende doch eine Superheldin?

„Lucias Leuchten“, Carl-Auer Kids, Ian de Haes

Lucia als leuchtendes Beispiel

Lucia ist einzigartig und besonders – so wie jedes Kind auf dieser Erde einzigartig und besonders ist. An sich selbst zu glauben, erfordert Mut, besonders dann, wenn andere Menschen diesen Glauben mit ihren Worten und ihrem Handeln erschüttern. Ausgrenzung erfahren zu müssen, weil man nach Meinung anderer Menschen „anders“ ist, tut schrecklich weh. So muss Lucia um ihre Einzigartigkeit und ihr Selbstvertrauen regelrecht kämpfen. Doch wunderbarer Weise lässt sie sich ihr Leuchten nicht nehmen – und ihre Strahlkraft ist am Ende stärker als zuvor.

Unser Fazit:

Ein Bilderbuch-Leuchtfeuer für alle kleinen Superheldinnen und Superhelden da draußen!

Türchen Nr. 20 beim Kinderbuchblogger-Adventskalender

Ich freue mich sehr, dass ich im Rahmen des Kinderbuchblogger-Adventskalenders von Kinderbuchdetektive ein Exemplar dieses zauberhaften Buches verlosen darf und bedanke mich bei Carl-Auer Kids herzlich für das Rezensions- und Verlosungsexemplar.

Und so nimmst du an der Verlosung teil:

Hinterlasse mir auf dem Blog oder auf Instagram oder Facebook einen Kommentar und verrate mir, was dich zum Strahlen bringt.

Die Verlosung beginnt mit Veröffentlichung dieses Beitrags und dauert bis zum 21. Dezember, um 23 Uhr. Teilnehmen dürfen alle volljährigen Personen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Der Gewinner wird per Los ermittelt und unter den Posts bekannt gegeben. Eine Barauszahlung erfolgt nicht. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Alle Angaben zum Veranstalter findest du in meinem Impressum. Deine Adresse wird lediglich für den Versand des Gewinns einmalig an den Verlag weitergegeben.

Für das 21. Türchen schaue rechtzeitig bei Kinderbuch-Fuchs vorbei. Viel Freude mit den verbleibenden Türchen des Kinderbuchblogger-Adventskalenders. Folge gerne dem Hashtag #kinderbuchadvent in den sozialen Medien, um auf dem Laufenden zu bleiben.

Ganz viel Glück bei der Verlosung und eine schöne Weihnachtszeit.

Buch-Infos:

Lucias Leuchten
Du kannst das Buch über diesen Link bei genialokal bestellen und damit den lokalen Buchhandel unterstützen. Kaufst du das Buch über den Affiliate Link, erhalte ich eine kleine Provision. Meine Buchtipps sind jedoch frei von Einflussnahme durch Affiliate Partner.

Titel: Lucias Leuchten
Text und Illustrationen: Ian de Haes
Erschienen 2020 in der Reihe Carl-Auer Kids
gebunden, 36 Seiten
Empfohlenes Lesealter: ab 4 Jahren
Preis: 19,95 Euro
ISBN: 978-3968430102