Stella und die Wunschtraummuschel

Wunschtraummuschel1
„Stella und die Wunschtraummuschel“, Morawa Lesezirkel, Foto: Daniela Krause

//unbezahlte Werbung/Rezensionsexemplar//

Stella ist fast sechs Jahre alt und schläft neuerdings in einem Hochbett – wie die großen Kinder. Doch nachts plagen sie regelmäßig Albträume von Hexen, Monstern und bissigen Hunden. Deshalb sind die Nächte für sie und ihre Eltern sehr kurz, und ans Einschlafen mag Stella lieber gar nicht erst denken. Da kommt ein Urlaub am Meer wie gerufen! In den Ferien wird sie sicherlich auf andere Gedanken kommen. Nach dem Flug ist sie jedoch so müde, dass sie während der Taxifahrt zum Hotel tief und fest einschläft.

Im Traum ist sie schon am Meer und findet im flachen Wasser eine wunderschöne Muschel. Aus ihrem Traum wird nur wenig später Realität, als sie auf ihrem ersten Badeausflug ans Meer wie durch Zauberhand auf eben jene Muschel stößt. Sobald das Mädchen die Hand nach der Muschel ausstreckt, spricht diese sogar und leuchtet in allen Farben des Regenbogens. Von diesem Moment an hat Stella jeden Abend einen Wunschtraum frei – und hütet das kostbare Geheimnis ihrer Wunschtraummuschel so gut sie kann.

Wunschtraummuschel2
„Stella und die Wunschtraummuschel“, Morawa Lesezirkel

In ihren Träumen wächst Stella über sich hinaus: Sie wünscht sich zum Beispiel unsichtbar zu sein und fliegen zu können. Beflügelt von ihren wundervollen Traumwelten, fällt ihr das Einschlafen auf einmal wundersam leicht, und ihre Eltern sind ganz begeistert von ihrem aufgeweckten, fröhlichen Kind. Doch die größte Überraschung für Stella ist, dass letzten Endes nicht die Muschel für ihre schönen Träume verantwortlich war, sondern sie selbst – und sie es somit aus eigener Kraft geschafft hat, die bösen Schatten aus ihrem Kopf zu verjagen.

Mit dem von der Illustratorin Maria Ainedter farbenfroh gestalteten Kinderbuch „Stella und die Wunschtraummuschel“ hat die Autorin und Mutter dreier Kinder Karin Schranz-Klippl eine besonders einfühlsame Geschichte geschrieben, die sowohl bei meinem Großen (5) als auch bei meiner Lütten (3) sehr gut angekommen ist. Beide konnten sich sofort in Stella hineinversetzen und hatten viel Spaß dabei, die Protagonistin bei ihren sehr originellen und humorvoll erzählten Traumreisen zu begleiten.

Hinzu kommt, dass meine Kinder das Meer lieben und hier zu Hause als Dekoration eine Menge Muscheln herumstehen. So verlangte die Lütte, inspiriert von der Geschichte: „Mama, gib mir mal bitte die Riesenmuschel. Ich möchte das Meer hören.“ Von den kleineren Muscheln hat sie sich ihre eigene „Wunschtraummuschel“ ausgesucht, die nun in ihrem Kinderzimmer auf der Fensterbank liegt.

Unser Fazit:

Diese fantasievolle Geschichte zeigt, welche Wunder möglich sind, wenn man ganz fest an sich und seine Träume glaubt. Und sicherlich kann das Buch auch ein kleiner Helfer sein, für Kinder, die oft schlecht träumen und nicht einschlafen können.

Klappentext:

Stella ist nun fast sechs Jahre alt und hat Angst vor dem Einschlafen. Jeden Abend wälzt sie sich in ihrem Hochbett hin und her und fürchtet sich vor gruseligen Monstern, bösem Hexen und anderen ungebetenen Gästen, die sich in ihren Träumen tummeln! Doch dann fährt Stella mit ihren Eltern ans Meer und findet eine Muschel, eine ganz besondere Muschel. Als Stella nach der Muschel greift, beginnt diese plötzlich in allen erdenklichen Farben zu glitzern und zu schimmern, und Stella hört eine helle und freundliche Stimme, die zu ihr spricht…

Stella und die Wunschtraummuschel
Du kannst das Buch über diesen Link bei genialokal bestellen und damit den lokalen Buchhandel unterstützen. Kaufst du das Buch über den Affiliate Link, erhalte ich eine kleine Provision. Meine Buchtipps sind jedoch frei von Einflussnahme durch Affiliate Partner.

Autorin: Karin Schranz-Klippl
Illustrationen: Maria Ainedter
Erschienen im Verlag myMorawa, Morawa Lesezirkel

gebundenes Buch, 40 Seiten
Empfohlenes Lesealter: ab 6 Jahren
ISBN: 978-3990849866
Preis: 16,99 Euro

Die kleine Elster Elsa – „Aber ich bin doch ein Krokodil!“

Elster Elsa
Die kleine Elster Elsa – „Aber ich bin doch ein Krokodil!“, Edition Trunk, Fotos: Daniela Krause

//unbezahlte Werbung/Rezensionsexemplar//

Elstern lieben alles was funkelt – da ist es kein Wunder, dass die kleine Elster Elsa es sich besonders gern an ihrem „Schatzsee“ gemütlich macht, wo die Sonnenstrahlen auf der Wasseroberfläche glitzern. Dort träumt sie sich weit fort, nach Afrika an den Nil. Denn eigentlich wäre Elsa viel lieber ein großes starkes Krokodil als eine kleine Elster.

Sie begegnet einem Flusspferd, das von einer Schar Mücken umschwirrt wird. Als Elsa sich voller Überzeugung als Riesenkrokodil vorstellt, prustet das Nilpferd vor Lachen los. Behutsam erklärt es Elsa dann, dass sie ein kleiner Vogel ist, beschreibt ihr aber auch, welche unbezahlbaren Vorteile damit verbunden sind.

Elsa merkt nach und nach, welche Vorzüge ihr Elster-Dasein hat und lernt sich selbst anzunehmen – so wie sie ist. Und genau so hat sie auch ihr Freund Viktor am liebsten, der ihre Tagträume mit einer kleinen Abkühlung beendet. Gemeinsam schwingen sie sich hoch in die Lüfte und genießen den Wind unter ihren Flügeln. Eine Erfahrung, die einem Riesenkrokodil wohl immer verwehrt bleiben wird.

Elsa2
(c) Edition Trunk

Die Geschichte „“Die kleine Elster Elsa – “Aber ich bin doch ein Krokodil!“ von Hanna Trunk setzt sich mit den Themen Selbstliebe, Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen auseinander. Etwas, das Kinder sehr beschäftigt, vor allem, wenn sie dazu neigen, sich häufig mit anderen zu vergleichen und an sich selbst zu zweifeln. Elsa lernt, dass sie viel mehr kann, als sie sich zutraut. Und dass groß und stark zu sein gar nicht so wichtig ist.

Die humorvollen Illustrationen von Marion Schickert betonen wunderbar die Mimik und Gestik der Protagonisten. Gefühle werden gelungen transportiert. Die Emotionen des Flusspferdes werden darüber hinaus von der Mückenschar perfekt imitiert, was meine Kinder besonders witzig fanden.

Angemerkt sei an dieser Stelle noch, dass Hanna Trunk, selbst zweifache Mama, das Buch komplett in Eigenregie herausgebracht hat – „eine tolle Herausforderung, die viel Spaß gemacht und mich so einiges gelehrt hat“ so ihr Fazit.

Unser Fazit:

Du bist großartig, so wie du bist! Das ist die wichtige und Mut machende Botschaft dieses herzigen Kinderbuchs.

Klappentext:

Eine kleine Elster, wunderschön und charakterlich normalerweise eher frech und dreist. Aber Elsa wäre gerne größer und stärker! Wieso denkt Elsa plötzlich, sie sei ein Krokodil? Was macht sie überhaupt in Afrika? Und was hat das alles mit einem großen dicken Nilpferd zu tun?

Eine Geschichte über Selbstvertrauen, eigene Stärke und Freundschaft. Herrlich amüsant illustriert! Für alle Kleinen und Großen, die noch ihr eigenes „großes starkes ICH“ entdecken müssen.

Buch-Infos:

Die kleine Elster Elsa – „Aber ich bin doch ein Krokodil!“
Du kannst das Buch über diesen Link bei genialokal bestellen und damit den lokalen Buchhandel unterstützen. Kaufst du das Buch über den Affiliate Link, erhalte ich eine kleine Provision. Meine Buchtipps sind jedoch frei von Einflussnahme durch Affiliate Partner.

Text: Hanna Trunk
Illustration: Marion Schickert
Edition Trunk
gebunden, 32 Seiten
Empfohlenes Lesealter: ab 3 Jahren
ISBN: 978-3961117130
Preis: 14,95 Euro