Die kleine Elster Elsa – Viktor in Not!

„Die kleine Elster Elsa – Viktor in Not“, Edition Trunk, Foto: Daniela Krause

//unbezahlte Werbung/Rezensionsexemplar//

Im April 2019 durfte ich Hanna Trunks Erstlingswerk „Die kleine Elster Elsa – Aber ich bin doch ein Krokodil!“ kennenlernen. Ein schönes, lebendig illustriertes Bilderbuch über Freundschaft und Selbstannahme. Nun hat die Autorin ein zweites Buch herausgebracht, von dem meine beiden Kinder ebenso begeistert sind. In „Die kleine Elster Elsa – Viktor in Not!“ schlittert Elsa mit ihrem Freund Viktor in ein neues Abenteuer am Schatzsee.

Eine regenreiche Zeit beschert den Tieren am See einen großen Wasserspielplatz. Mit großem Vergnügen sausen Elsa und Viktor immer wieder auf großen Blättern einen hohen Hügel hinunter. Doch plötzlich verliert Viktor den Halt und legt eine Bruchlandung hin. Die anderen Tiere umringen ihn. Er hat starke Schmerzen. Schnell ist klar: Der Flügel ist gebrochen. Nun ist guter Rat teuer. Die Freunde zerbrechen sich den Kopf, wie sie Viktor helfen können, damit der Flügel schnell wieder heilt…

Klein, aber oho!

Eine winzige Spinne, sonst so unscheinbar, dass die anderen Tiere sie gar nicht bemerken, hat die rettende Lösung: Mit ihren klebrigen Spinnfäden befestigt sie die von seinen Freunden herbeigeschafften Stöckchen an Viktors Flügel, um ihn zu schienen. Alle helfen mit – und im Nu ist der Flügel wieder in der richtigen Position, und der Verband sitzt. Vorsichtig versucht Viktor seine Schwingen zu bewegen. Es funktioniert – und so können Elsa und er gemeinsam auf den schützenden Baum fliegen. Aber natürlich nicht, ohne sich vorher herzlich für seine Rettung zu bedanken – allen voran bei der kleinen Spinne Luise, in der sie eine neue Freundin gefunden haben.

„Die kleine Elster Elsa – Viktor in Not“, Edition Trunk, Foto: Daniela Krause

Eine warmherzige Geschichte

In der warmherzigen Geschichte von Hanna Trunk, die wieder liebevoll von Marion Schickert illustriert worden ist, geht es um Freundschaft, Nächstenliebe und Mut. Darum, wie wertvoll jeder Einzelne ist und was alles möglich ist, wenn man zusammen hält und seine Kräfte bündelt. Die Illustratorin hat einen besonderen Stil, der die Figuren mit ihren großen Kulleraugen wirken lässt, wie in einem Comic und die Emotionen der Tiere spürbar werden lässt.

Eine winzig kleine Kritik in Sachen Logik hat der Große anzubringen: „Wie kann der gebrochene Flügel so schnell wieder heilen?“ In der Tat ist es doch etwas unrealistisch, dass Viktor so kurz nach dem Sturz wieder fliegen kann. Aber viel mehr geht es natürlich um die wertvolle Botschaft: Gemeinsam sind wir stark! Besonders gut hat uns auch gefallen, dass eine kleine Spinne die Heldin der Geschichte ist. Der Große ekelt sich extrem vor Spinnen und hat normalerweise ziemliche Panik, wenn ihm eine über den Weg krabbelt. Hier ist die Rolle der Spinne positiv besetzt, und das hat ihm einen kleinen Denkanstoß gegeben.

Kleine Anekdote zum Schluss: Schon seit dem ersten Elsa-Buch rufen die Kinder bei jeder Elster, die durch unseren Garten hüpft: „Guck mal, da ist Elsa!“ Das Buch hat sie offensichtlich nachhaltig beeindruckt.

Unser Fazit:

Auch die Kleinsten können Großes vollbringen – eine Geschichte über Freundschaft, Mut und Selbstvertrauen.

Buch-Infos:

Die kleine Elster Elsa – Viktor in Not
Du kannst das Buch über diesen Link bei genialokal bestellen und damit den lokalen Buchhandel unterstützen. Kaufst du das Buch über den Affiliate Link, erhalte ich eine kleine Provision. Meine Buchtipps sind jedoch frei von Einflussnahme durch Affiliate Partner.

Autorin: Hanna Trunk
Illustration: Marion Schickert
Edition Trunk
Bilderbuch, 32 Seiten
Empfohlenes Lesealter: ab 3 Jahren
Preis: 14,95 Euro
ISBN 978-3966985154

Andere Bücher der Autorin

Du kennst Elsas erstes Abenteuer noch nicht? Dann schau doch mal hier.

Tipps zum Vorlesen

Vorlesen ist für dich und dein Kind gleichermaßen entspannend. Ihr macht etwas Schönes gemeinsam – und ganz nebenbei stärkt es die Eltern-Kind-Bindung. Warum ich persönlich das Vorlesen so sehr liebe, kannst du unter diesem Link nachlesen. Hier stelle ich dir Tipps zusammen, wie ihr dieses Ritual ganz bewusst genießen könnt.

Vorlesen stärkt die Eltern-Kind-Bindung und schafft euch eine kleine Ruhe-Insel im Alltag. Foto: Jens Krause

  • Schaffe eine ruhige Wohlfühlatmosphäre: Das kann das gemütliche Sofa sein, die liebevoll eingerichtete Leseecke mit den kuscheligen Kissen oder das Bett. Eben ein Ort, an dem ihr besonders gut relaxen könnt – bitte ohne Störfaktoren wie ein klingelndes Telefon oder ständig vibrierendes Smartphone. Fernseher und Radio haben beim Vorlesen ebenso Sendepause. Auch wenn es dir nicht immer leicht fallen wird: Nimm dir Zeit für den Moment – und versuche den Alltag auszublenden.

  • Lass dein Kind mitentscheiden, was vorgelesen werden soll. Bei zu vielen Büchern im Regal verliert es schnell den Überblick. Wir haben uns für das Wohnzimmer ein kleines Bodenregal gekauft, in das etwa zehn Bücher passen, die wir regelmäßig austauschen. Die Cover sind nach vorne ausgerichtet, damit das Kind gleich erkennt, um welches Buch es sich handelt. Stehen die Bücher Rücken an Rücken im Regal, können kleine Kinder damit noch nicht viel anfangen.

  • Schnappe dir euer Lieblingsbuch oder eben ein Buch, das zum Alter, den Interessen und Vorlieben deines Kindes passt. Dann kannst du starten: Halte das Buch beim Lesen so, dass dein Kind die Inhalte gut betrachten kann. Sicherlich sucht es während du erzählst und vorliest instinktiv deine Nähe. Während des Vorlesens solltest du zwischendurch Blickkontakt herstellen, dann weißt du, wie dein Kind das Gehörte aufnimmt und welche Emotionen sich in seinem Gesicht widerspiegeln.

  • Damit dein Kind dir beim Vorlesen gut folgen kann, darf das Lesetempo nicht zu schnell sein. Sprich klar und deutlich. Mache bewusst kleine Pausen. Das gibt deinem Kind die Gelegenheit nachzuhaken, wenn es etwas nicht verstanden hat oder über ein Thema mehr erfahren möchte. Unterbrechungen sind erlaubt, etwa wenn dein Kind dir ein bestimmtes Bild zeigen möchte oder über etwas sprechen möchte, das ihm spontan in den Sinn kommt, während es die Bilder betrachtet. Die Illustrationen eines Buches liefern oft Gesprächsstoff, der über den Text hinaus geht, weil sie vielleicht andere Details aufgreifen.

  • Erwecke die Geschichte zum Leben: Alles was du dafür brauchst, ist deine Stimme. Indem du sie verstellst, Schlüsselwörter betonst, mal leise, mal lauter sprichst oder lustige Geräusche von dir gibst (zum Beispiel „Rums!“ beim Zuknallen einer Tür), machst du das Vorlesen für dein Kind besonders spannend, unterhaltsam und abwechslungsreich. Du kannst das Vorgelesene zusätzlich mit deiner Mimik und Gestik unterstreichen.

  • Vielleicht hast du Hilfsmittel im Haus, die zu der Geschichte passen. Das kann zum Beispiel ein Kuscheltier, eine Handpuppe oder eine Spielfigur sein – oder ein anderer Gegenstand, der in der Handlung vorkommt. Lass deiner Fantasie (und der deines Kindes) freien Lauf.

  • Nach dem Vorlesen macht es Sinn, über die Geschichte zu sprechen. Bestimmt hat dein Kind noch ein paar Fragen oder du selbst Ideen und Anregungen, wie ihr die gelesenen Inhalte vertiefen könnt. Ihr könntet etwas basteln, weitere Bücher zum Thema aussuchen oder – wenn es beispielsweise ein Buch über den Wald ist – rausgehen und gemeinsam Neues entdecken.

  • Nochmal, Mama! Diesen Satz höre ich nach dem Vorlesen besonders häufig von meiner Lütten. Es kann sehr gut sein, dass dein Kind während des Vorlesens im Buch einige Buchstaben wiederentdeckt, die es kennt. Möglicherweise liest es sogar schon still mit und möchte die Worte verinnerlichen. Und irgendwann überrascht es dich vielleicht damit, dass es von selbst das Buch zur Hand nimmt und dir die Geschichte erzählt. Ein Buch fünfmal hintereinander vorlesen zu müssen, kann also durchaus seine Berechtigung haben. 😉

  • Bindet das Vorlesen am besten täglich in euren Tagesablauf ein. Vorlesen ist ein wunderschönes Zu-Bett-geh-Ritual. Ihr könnt euch aneinanderschmiegen, zur Ruhe kommen und den Tag gemeinsam ausklingen lassen. Aber auch nachmittags ist eine gute Zeit, wenn keine anderen Termine anstehen. Wichtig ist, dass ihr einen passenden Moment wählt und euch ganz auf das Buch einlassen könnt.

  • Dein Kind kann schon selber lesen? Super! Aber das ist kein Grund, mit dem Vorlesen aufzuhören. Du kannst damit für dich und dein Kind wundervolle Erinnerungen schaffen, Momente voller Nähe, Aufmerksamkeit und Geborgenheit – da spielt das Alter wirklich keine Rolle. Lies vor solange dein Kind es möchte.

Wie machst du das mit dem Vorlesen? Hast du einen Tipp, der hier noch nicht aufgelistet wurde. Dann schreib mir gerne – und ich vervollständige die Liste.

Der kleine Prinz

Der kleine Prinz_Mixtvision_Mama liest vor
„Der kleine Prinz“, Mixtvision, Fotos: Daniela Krause

//unbezahlte Werbung/Rezensionsexemplar//

„Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“ Dieses Zitat stammt aus einem der bekanntesten Klassiker der Weltliteratur: „Der kleine Prinz“ von Antoine de Saint-Exupéry erschien erstmals im Jahr 1943. Im vergangenen Jahr haben sich Agnès de Lestrade und Valeria Docampo an die Nacherzählung dieser zeitlosen Geschichte gewagt.

Zugegeben, anfangs war ich kritisch: Eine neue Version eines Klassikers – und dann auch noch als Kinderbuch? Kann das funktionieren? Das Ergebnis hat mich dann doch mehr als positiv überrascht. Insbesondere waren wir verzaubert von den liebevollen Bildern, die ganz viel Interpretationsspielraum lassen.

Berührende Geschichte mit emotionalem Ende

Ich muss dazu sagen, dass ich das Original nicht in der deutschen Fassung gelesen habe, sondern in der Französischen im Schulunterricht. Doch schon damals berührte mich die Geschichte des kleinen Prinzen. Unvergessen geblieben ist das Bild von der Schlange mit dem Elefanten im Bauch, die für die Erwachsenen bloß aussieht wie ein unförmiger Hut. Diese Zeichnung findet sich in dem Bilderbuch gleich auf der ersten Seite wieder.

Der kleine Prinz2_Mixtvision_Mama liest vor
„Der kleine Prinz“, Mixtvision

Die Geschichte wurde für die Nacherzählung gestrafft und umgeschrieben, so dass sie für Kinder zugänglich wird – wobei ich das Einstiegsalter ab drei Jahren persönlich etwas früh finde. Vielleicht mag das für die Bilder gelten, aber nicht für den Text. Dafür sind die Inhalte zu erklärungsbedürftig und zum Teil problematisch (z. B. Alkoholkonsum).

Nicht vergessen werden darf auch das emotionale Ende des Buches (der tödliche Biss der Schlange und das Verschwinden des Prinzen), das bei Kindern natürlich Fragen aufwirft und vielleicht Ängste auslösen kann. Auch wenn die letzte Reise des kleinen Prinzen durch die einfühlsamen Bilder harmloser und tröstlicher anmutet – hier ist bei den Erläuterungen durch die Eltern so oder so viel Fingerspitzengefühl gefordert. Ich würde das Buch zum Vorlesen daher eher ab etwa vier/fünf Jahren empfehlen. Je nachdem, ob man seinem Kind dann schon ernstere Themen zumuten kann und möchte.

Ein Prinz von einem anderen Stern

Der Inhalt des Buches ist dir sicher vertraut. Aber ich frische die Erinnerungen gerne noch einmal auf: „Als ich noch ein Kind war, wollte ich Maler werden.“ – So beginnt die Geschichte von dem Piloten, der eines Tages mit seinem Flugzeug in der Wüste notlandet und dort auf den kleinen Prinzen trifft, der ihn bittet ein Schaf für ihn zu zeichnen. Der kleine Prinz erzählt von seinem Planeten, seiner anspruchsvollen Rose, die er über alles liebt, und er berichtet von den vielen wundersamen Begegnungen auf seiner Reise: vom König ohne Untertanen; vom Eitlen, der immerzu bewundert werden will; von Einem, der trinkt, um zu vergessen; vom Geschäftsmann, für den nur Reichtum zählt; vom emsigen Laternenanzünder und vom Geografen, der den Prinzen an seine Rose erinnert.

Der kleine Prinz3_Mixtvision_Mama liest vor
„Der kleine Prinz“, Mixtvision

Auf der Erde findet er noch mehr Rosen und freundet sich mit einem Fuchs an, der ihm sein Geheimnis anvertraut (siehe Zitat oben). Der Fuchs ist es auch, der ihm die wichtige Botschaft von Freundschaft und Verantwortung mit auf den Weg gibt. Als es dem Piloten Tage später endlich gelingt, sein Flugzeug zu reparieren, sieht er den Prinzen ins Gespräch mit einer Schlange vertieft. Diese bietet ihm einen Weg an, um auf seinen Planeten zurückzukehren. Von ihr gebissen, fällt der kleine Prinz lautlos in den Sand – am nächsten Morgen ist er verschwunden. Der Pilot ist sich sicher: Er ist wieder zurück auf seinem Stern.

Kindgerecht verpackte Gesellschaftskritik

Großflächig und mit allen Farben, die ein Malkasten hergibt, erzählen die traumhaften Illustrationen lebendig die Geschichte. Der Text ist in die gemalten Hintergründe eingebettet. Schlüsselwörter wurden durch eine größere Schrift hervorgehoben und können beim Vorlesen betont werden.

Kurz eingehen möchte ich auf die verschiedenen Wesen, die der kleine Prinz während seiner Reise trifft: Zunächst ist da der Pilot, der sein Vater sein könnte und der für den kleinen Prinzen eine ganz wichtige Rolle spielt, da die beiden Freundschaft miteinander schließen. Dann folgen die skurrilen Charaktere, die in ihrem Tun so voller Widersprüche sind und die Unsinnigkeit ihrer „Arbeit“ im Gespräch selbst entlarven. Diese werden als Tiere dargestellt: So hockt der König als Frosch auf seinem Thron, der Trinker wird als Äffchen mit einem Trichter auf dem Kopf gezeigt der Geschäftsmann als Erpel mit Krawatte. Einzig der Laternenanzünder weckt beim kleinen Prinzen eine positive Assoziation, weil er sich um etwas anderes kümmert als nur sich selbst. Gesellschaftskritik wurde hier so verpackt, dass auch Kinder sie verstehen können.

Unser Fazit:

Zeitlos erzählt, traumhaft bebildert und kindgerecht verpackt. Doch zum Vorlesen ab drei Jahren finden wir es noch zu früh.

Buch-Infos:

Der kleine Prinz
Du kannst das Buch über diesen Link bei genialokal bestellen und damit den lokalen Buchhandel unterstützen. Kaufst du das Buch über den Affiliate Link, erhalte ich eine kleine Provision. Meine Buchtipps sind jedoch frei von Einflussnahme durch Affiliate Partner.


Autorin: Agnès de Lestrade
Illustration: Valeria Docampo
Erschienen im Mixtvision Verlag
Bilderbuch, 56 Seiten
Empfohlenes Lesealter: ab 3 Jahren (laut Verlag)
Preis: 15 Euro
ISBN 978-3958541412

Nur noch kurz die Ohren kraulen? – Die Hasenkind-Reihe

Hasenkind_Mama liest vor_Moritz Verlag
Die Hasenkind-Reihe von Jörg Mühle, Moritz Verlag, Foto: Daniela Krause

//unbezahlte Werbung/Bücher selbst gekauft//

Mit dem ersten Buch dieser Reihe von Jörg Mühle entfachte ich bei meiner Lütten eine große Begeisterung für die Hasenkind-Bücher. Ich entdeckte „Nur noch kurz die Ohren kraulen?“ in der Buchhandlung und schenkte es ihr zusammen mit einem gehäkelten Hasen zum Geburtstag. Inzwischen ist sie drei Jahre alt, besitzt alle drei Bücher der Reihe und weiß auf jeder Seite genau, was von ihr erwartet wird. Die Büchlein leben vom Selbermachen und Ausprobieren, und das Kind lernt die Reihenfolge von bestimmten Ritualen kennen. So geht es im ersten Band darum, das Hasenkind ins Bett zu bringen: vom Schlafanzug anziehen (dazu muss das Kind nur in die Hände klatschen), über eine wohltuende Massage bis hin zum Gutenachtkuss und dem Löschen des Lichts. 

Fell waschen, trocken rubbeln, pusten

Hasenkind3_Mama liest vor_Moritz Verlag
Unser Lieblingsbild Aus „Badetag für Hasenkind“, Moritz Verlag.

Unser Favorit ist allerdings „Badetag für Hasenkind“. Hier wäre unsere Empfehlung an den Verlag vielleicht mal über ein wasserfestes Exemplar nachzudenken. Denn das Buch eignet sich super für das Bade-Ritual: Die Wanne ist schon gefüllt. Das Kind ruft nach Hasenkind und schwupps sitzt es drin. Nun beginnt die Prozedur, die jedes Kind kennt: „Haare“ waschen, Schaum abspülen, trocken rubbeln. Das Beste aber ist der Föhn: Der funktioniert nicht. So ein Pech! Stattdessen muss das Kind kräftig pusten, um Hasenkinds Fell trocken zu kriegen. Jedes Mal ein Highlight! Zum Schluss noch Creme – und fertig.

Hasenkind hat sich verletzt – da muss ein Pflaster her

Das dritte Buch „Tupfst du noch die Tränen ab?“ ist ein klassisches Tröste-Buch. Auch hier kann das Kind dem kleinen Hasen helfen. Hasenkind ist nämlich hingefallen und hat sich am Arm verletzt. Also erstmal vorsichtig pusten. Das tut gut. Aber die Wunde blutet auch. Also muss ein Pflaster drauf geklebt werden. Hier wäre es schön , wenn es tatsächlich ein Pflaster zum Anfassen in irgendeiner Form geben würde… Aber mit Fantasie ist auch das kein Problem. Und diese kurbeln die Hasenkind-Bücher mit ihren vielfältigen Aufgaben und der spielerischen Bewältigung von Alltagsproblemen so richtig an. Zudem sind die auf das Wesentliche konzentrierten Darstellungen der einzelnen Szenen ein Markenzeichen der Bücher.

Hasenkind2_Mama liest vor_Moritz Verlag
Illustration aus „Tupfst du noch die Tränen ab?“, Moritz Verlag, Foto: Daniela Krause

Der originelle Zauberspruch „Heile, heile Hasendreck, in hundert Jahren ist alles weg“ hat zwar nicht ganz die erhoffte Wirkung auf das „Aua“. Mit viel Liebe, Rückenstreicheln und einem Taschentuch zum Tränen trocknen und Nase putzen ist Hasenkind aber bald wieder auf den Beinen und bereit zu neuen Abenteuern. Anders als bei den anderen beiden Büchern der Reihe kommt in diesem Buch die Interaktion, wie ich finde, leider ein bisschen kurz. Dennoch gefällt das Buch meiner Tochter ebenfalls sehr gut.

Wir würden uns freuen, wenn die Reihe eine Fortsetzung bekommt.

Unser Fazit:

Die Hasenkind-Reihe lebt vom Mitmachen. Niedliche klare Bilder, kurze einprägsame Texte und viele Situationen aus dem Alltag des Kindes machen die Bücher zu wertvollen Begleitern durch die ersten Lebensjahre.

Klappentext:

  1. Es ist spät geworden und Hasenkind muss schlafen gehen. Hilfst du ihm dabei?
  2. Heut ist Badetag: Haare waschen, trocken föhnen. Hasenkind braucht dringend Hilfe!
  3. Hasenkind ist hingefallen. Das tut ziemlich weh! Kannst du es trösten?

Buch-Infos:

Du kannst die Bücher über die folgenden Links bei genialokal bestellen und damit den lokalen Buchhandel unterstützen. Kaufst du die Bücher über die Affiliate Links, erhalte ich eine kleine Provision. Meine Buchtipps sind jedoch frei von Einflussnahme durch Affiliate Partner.

Autor und Illustrator:  Jörg Mühle
Erschienen im Moritz Verlag
Pappbilderbücher, 22 Seiten
Empfohlenes Lesealter: ab 2 Jahren
Preis: je 8,95 Euro
Nur noch kurz die Ohren kraulen? – ISBN 978-3895653001
Badetag für Hasenkind – ISBN 978-3895653155
Tupfst du noch die Tränen ab? – ISBN 978-3895653407

Ähnliche Bücher

Du suchst noch ein Buch, bei dem dein Kind selbst mit Anpacken kann? Vielleicht gefällt dir das mit dem kleinen Igel? Um zu meiner Rezension zu gelangen, tippe auf den folgenden Titel „Schlaf schön kleiner Igel„.

Vielleicht

Vielleicht_Mama liest vor_Adrian Verlag
„Vielleicht“, Adrian Verlag, Foto: Daniela Krause

//unbezahlte Werbung/Rezensionsexemplar//

Manchmal ist ein Buch wie ein Kunstwerk, vor dem man mit offenem Mund steht. „Vielleicht – eine Geschichte über die unendlich vielen Begabungen in jedem von uns“ von Kobi Yamada ist für uns genau so ein Buch. Schon das petrolfarbene Cover mit den schimmernden Schmuckelementen lädt zum Träumen ein. Auf jeder Seite beflügeln die märchenhaften Illustrationen von Gabriella Barouch die Fantasie von Kindern und Erwachsenen. Wir begleiten ein Kind (dessen Geschlecht nicht eindeutig definiert ist, und in dem sich Mädchen und Jungen gleichermaßen wiederfinden) und sein kleines Schwein auf einer wundersamen Entdeckungsreise, segeln in einer Walnussschale über den Ozean, greifen nach den Sternen, befreien Schmetterlinge aus ihren Käfigen…

Berührende Bilder

Die Bilder sind ausdrucksstark, berührend und einfach wunderschön. Noch in keinem Bilderbuch habe ich etwas Vergleichbares gesehen. Während kleinere Kinder sich das Buch vor allem über die Bilder erschließen werden (empfohlen wird es ab vier Jahren), sind wir Erwachsenen bei den größeren Kindern gefragt, um etwas zu philosophische Textabschnitte zu übersetzen und anhand von greifbaren Beispielen in den kindlichen Alltag zu übertragen. Hier stiftet „Vielleicht“ zu sehr faszinierenden Gesprächen an, und mit jedem Mal Lesen wird der Zugang leichter.

Vielleicht2_Mama liest vor_Adrian Verlag
„Vielleicht“, Adrian Verlag

Folge deinem Herzen

„Hast du dich jemals gefragt, warum du hier bist?“ stellt der Autor dem Leser gleich zu Beginn die Frage aller Fragen. Die Frage, auf die selbst wir Großen nicht auf Anhieb eine Antwort parat haben. Auf den folgenden Seiten zeigt er uns ein Meer an Möglichkeiten: Vielleicht wird mal ein Erfinder aus dir, ein Baumeister oder ein Künstler. Vielleicht wirst du anderen helfen, sie mit deiner Begeisterung anstecken und ihnen Mut machen. Vielleicht bist du dazu bestimmt, etwas Großes zu vollbringen. Reise, forsche, lerne, beobachte, erweitere deinen Horizont. Aber die wohl wichtigste Botschaft ist: Bleibe dir selbst treu! Oder, wie es Kobi Yamada formuliert: „Dein Leben gehört dir. Folge deinem Herzen und schaue, wohin es dich führt.“

Rückschläge gehören zum Leben

Gut finde ich, dass das Buch aber nicht nur die schönen Dinge im Leben anspricht, sondern auch die dunkleren Tage: Manches wird etwas mühevoll, manches sogar richtig schwer.  Du kannst hinfallen, dir wehtun, scheitern. Doch letztlich gehst du gestärkt aus solch einer Situation hervor und kannst dich der nächsten Herausforderung stellen. So vermittelt dieses Buch ein umfassendes positives Selbstwertgefühl: Du bist hier. Dich gibt es nur einmal. Du kannst etwas verändern. Eine schönere Liebeserklärung an das eigene Kind kann es nicht geben.

Unser Fazit:

Wie ein wunderschöner Traum, aus dem man nicht aufwachen möchte.

Klappentext:

Diese Geschichte möchte dir zeigen, wie viele Begabungen in dir schlummern. Lerne dich kennen, träume und lass dich von dir und dem Leben überraschen. Vielleicht, ja vielleicht, wirst du deine kühnsten Träume übertreffen.

Buch-Infos:

Vielleicht
Du kannst das Buch über diesen Link bei genialokal bestellen und damit den lokalen Buchhandel unterstützen. Kaufst du das Buch über den Affiliate Link, erhalte ich eine kleine Provision. Meine Buchtipps sind jedoch frei von Einflussnahme durch Affiliate Partner.

Autor: Kobi Yamada
Illustration: Gabriella Barouch
Erschienen im Adrian Verlag
gebundenes Buch, 44 Seiten
Empfohlenes Lesealter: ab 4 Jahren
ISBN: 978-3947188857
Preis: 12,95 Euro

Liselotte Zottelwind bekommt Besuch auch Chile

Liselotte Zottelwind_Weltfreund Verlag_Mama liest vor
„Liselotte Zottelwind bekommt Besuch aus Chile“, Weltfreund Verlag, Illustrationen: Nina Sievers, Foto: Daniela Krause

//unbezahlte Werbung/Rezensionsexemplar//

Liselotte Zottelwind hat Salzwasser im Haar, ein großes Herz für ihre Mitmenschen und ist immer offen für ein neues Abenteuer rund um den Globus. Ihre Heimat ist Nordfriesland. Dort lebt sie in einem gemütlichen Reetdachhaus mit großem Bauerngarten und baut mit den Nachbarskindern Lene, Mats und Peer Gemüse an. Eines Tages bekommt Liselotte Besuch – weil das Land so flach ist, kann sie ihn schon von weitem sehen und ist ganz aus dem Häuschen: Es ist Nahuel, ein alter Freund aus Chile, der die weite Reise zu ihr auf sich genommen hat.

Neugierig fragen die Kinder Nahuel über seine Herkunft aus. Der Mapuche-Indianer und Liselotte berichten von ihrem Kennenlernen in Chile, von der Landschaft mit Seen und schneebedeckte Vulkanen, aber auch von Erdbeben, einem Ausflug in die Atacama-Wüste und in den Regenwald. Die Kinder lauschen gebannt den Mythen und Sagen, die Nahuel erzählt und erfahren viel über sein Leben und seine Kultur.

Lieselotte Zottelwind2_Weltfreund Verlag_Mama liest vor
Illustration: Nina Sievers, Weltfreund Verlag

Eine Woche lang bleibt der Chilene zu Besuch. Zum Abschied feiern alle gemeinsam ein großes Fest mit Stockbrot und Liselottes geliebtem „Schietwettertee“ auf Mapuche-Art. Sie singen Lieder in verschiedenen Sprachen, und Nahuel lässt sich von den Kindern deutsche Märchen erzählen. Viel zu schnell ist der Tag der Abreise gekommen. Traurig winken Liselotte und die Nachbarskinder Nahuel hinterher. Doch Liselotte weiß: Der nächste Besuch kommt bestimmt. 

Weltoffenheit und Nachhaltigkeit

Die Autorin Melina Burmeister hat mit Liselotte Zottelwind eine starke Persönlichkeit geschaffen, eine Frau, die sich nicht verbiegen lässt und fremden Menschen und Kulturen mit Offenheit und Respekt begegnet. Darüber hinaus pflegt sie einen sehr nachhaltigen Lebensstil – mit Hühnern und dem eigenen Anbau von Obst und Gemüse. Aufgrund ihrer herzlichen Art hat die Protagonistin meine Kinder sehr schnell für sich eingenommen. Besonders spannend fanden sie die alten Geschichten von Nahuel, etwa über die Schlangenwesen, die der Sage nach das heutige Chile erschaffen haben sollen.

MelinaBurmeister_NinaSievers_Pressefoto von Eugen Heimböckel_WeltfreundVerlag (1)
Melina Burmeister (links) und Nina Sievers sind die zwei kreativen Köpfe hinter Liselotte Zottelwind. Foto: Eugen Heimböckel – Weltfreund Verlag

Die farbenfrohen Illustrationen von Nina Sievers machen Liselottes Abenteuer greifbar und sind in ihrer Form, wie ich finde, einzigartig. Gegen Ende hin hätten wir uns gewünscht, dass sich die Woche, in der Nahuel bei Liselotte bleibt, noch etwas hingezogen hätte. Vielleicht hätte man die Erlebnisse des Chilenen in Nordfriesland noch etwas mehr ausschmücken können. Insgesamt hat uns Liselottes Abenteuer sehr gut gefallen. Auf den letzten Seiten gibt es ein bebildertes Glossar, das die wichtigsten Begriffe aus dem Buch kindgerecht erklärt. Der Leser erfährt zum Beispiel, was eine Klöntür, ein Picaflor oder eine Ruka ist.

Übrigens: Die Autorin hat in einem sehr lesenswerten Interview der taz verraten, dass in Liselotte Zottelwind viel Autobiographisches steckt. So ist Melina Burmeister wie ihre Protagonistin in Nordfriesland geboren, hatte aber schon immer den Drang zu Reisen – auch nach Chile. Die Autorin schrieb uns zu ihrem Werk: „Liselotte Zottelwind ist ein liebevoller Mix aus Abenteuergeschichte und Sachbuch, gespickt mit Werten wie Weltoffenheit, Nachhaltigkeit und Feminismus.“

Ein rundum nachhaltiges Buch-Konzept

Bei Liselotte Zottelwind passt das Gesamtpaket: Das Buch wurde durch Crowdfunding finanziert und im Januar 2019 im Weltfreund Verlag herausgebracht, den Melina Burmeister und Nina Sievers selbst gegründet haben. Gedruckt wurde bei der UmweltDruckerei, klimaneutral auf 100 Prozent Recyclingpapier, mit Bio-Farben und unter Bezug von Ökostrom. Mit der Gründung des Weltfreund Verlages möchte die Autorin „einen weiteren Impuls für eine nachhaltige Buchwirtschaft setzen“. Das Geld, mit dem der Verlag arbeitet, wird von der Bank in nachhaltige, ethische Projekte investiert.

Unser Fazit:

Dieses Buch macht Kinder neugierig auf die große, weite Welt und lädt dazu ein, über den Tellerrand zu schauen und sich mit fremden Kulturen zu beschäftigen. Damit leistet es einen wichtigen Beitrag zu mehr Toleranz und Völkerverständigung. Wir sind schon sehr gespannt auf Liselottes nächsten Besuch!

Klappentext:

Die Weltenbummlerin Liselotte Zottelwind ist in ihre Heimat Nordfriesland zurückgekehrt. Dort lebt sie in einem kleinen Reetdachhaus am Deich, baut gemeinsam mit den Nachbarskindern Gemüse an und heißt Menschen aus allen Ländern bei sich willkommen. Als eines Tages überraschend ein alter Freund aus Chile zu Besuch kommt, beginnt für Lene, Mats und Peer eine Entdeckungsreise durch Raum und Zeit. Liselotte und ihr Besuch, Nahuel, nehmen die Kinder in ihren Erzählungen mit ins ferne Chile. Sie durchstreifen Wüsten und Regenwälder, erleben Erdbeben und tauchen ein in die Sagen und Märchen der Mapuche.

Buch-Infos:

Liselotte Zottelwind bekommt Besuch aus Chile
Du kannst das Buch über diesen Link bei genialokal bestellen und damit den lokalen Buchhandel unterstützen. Kaufst du das Buch über den Affiliate Link, erhalte ich eine kleine Provision. Meine Buchtipps sind jedoch frei von Einflussnahme durch Affiliate Partner.

Text: Melina Burmeister
Illustration: Nina Sievers
Erschienen im Weltfreund Verlag
gebundenes Buch, 32 Seiten
Empfohlenes Lesealter: ab 4 Jahren
ISBN: 978-3000611865
Preis: 20 Euro

Schlaf schön, kleiner Igel

Schlaf schön kleiner Igel_Mama liest vor_Daniela Krause
„Schlaf schön kleiner Igel“, Boje Verlag, Foto: Daniela Krause

//unbezahlte Werbung/Buch selbst gekauft//

Unser Nachbar werkelt viel im Garten, und die Lütte und der Große schauen ihm gerne neugierig dabei zu. Einmal hat er uns zu sich gerufen, weil er den beiden etwas zeigen wollte: Ein junger Igel war die Kellertreppe heruntergepurzelt und kam aus eigenen Kräften nicht wieder nach oben. Also baute unser Nachbar ihm kurzerhand aus einem langen Brett eine Brücke. Um den kleinen Stachelritter etwas aufzupäppeln, brieten wir ihm ein glibberiges Rührei, das er wenig später zur Hälfte verputzte. Einige Wochen danach konnten wir ihn ein weiteres Mal beobachten, wie er in der Dämmerung durch unseren Garten schnuffelte. Jetzt hat mein Mann ihm in unserer „unordentlichen“ Gartenecke einen Unterschlupf eingerichtet. Vielleicht zieht er dort für den Winter ein.

Niedliches Bilderbuch zum Mitmachen

Die tierische Begegnung führte jedenfalls dazu, dass meine Lütte mehr über Igel erfahren wollte. Also suchte ich nach einem Buch zu diesem Thema, das auch kleine Kinder schon gut verstehen können. „Schlaf schön, kleiner Igel“ ist ein niedliches Bilderbuch zum Mitmachen – von der ersten bis zur letzten Seite. Es geht um einen kleinen Igel, der sich langsam auf den Winterschlaf vorbereitet. Zunächst einmal muss man ihn aus einem Laubhaufen herauspusten und die Blätter aus den Stacheln pflücken.

Schlaf schön kleiner Igel2_Daniela Krause_Mama liest vor
„Schlaf schön, kleiner Igel“, Boje Verlag, Foto: Daniela Krause

Das Kind wird aufgefordert, sich wie ein Igel zusammenzukugeln – wenn man ihn an den Füßen kitzelt, rollt er sich wieder auseinander. Und natürlich bekommt ein Igel auch irgendwann Hunger. Gemeinsam wird nach den Regenwürmern geschnüffelt. Wo verstecken sie sich nur? Auf den Boden getrommelt und schnell drauf getippt, damit sie nicht wieder im Erdreich verschwinden! Vollgefuttert mit Würmern, kann der kleine Igel sich schließlich in seiner Höhle zusammenkuscheln und einschlafen – aber natürlich nicht ohne einen Gutenachtkuss. Horch mal, wie er schnarcht…

Igel-Schlaflied als Extra

Was soll ich sagen, die Lütte ist ganz verliebt in das Buch aus der Ideen-Schmiede von Sophie Schoenwald – und weiß bei jeder Seite, was zu tun ist, um dem kleinen Igel zu helfen. Aufgrund der Thematik „Winterschlaf“ eignet sich die Lektüre sehr gut als Geschichte zum Einschlafen. Die Illustrationen von Nadine Reitz sind zuckersüß und werden immer wieder gerne angeschaut. Auf der Rückseite des stabilen Pappbilderbuches ist ein QR-Code aufgedruckt, hinter dem sich ein Link zu einem Igel-Schlaflied verbirgt. Eine tolle Idee – und mal ein ganz anderes Lied zum ins Bett gehen.

Unser Fazit:

Ein abwechslungsreiches Mitmach-Buch für die Kleinsten mit sehr niedlichen Bildern – einfach zum Liebhaben.

Klappentext:

Für den kleinen Igel steht der erste Winterschlaf bevor. Aber bis dahin gibt es noch viel zu erleben und vorzubereiten. Hilfst du ihm dabei? Eine süße Abenteuergeschichte für die Kleinen – zum Schnuppern, Pusten, Zupfen und lauthals Schnarchen. Mit Schlaflied „Kleine Igel schlafen gern“.

Buch-Infos:

Schlaf schön, kleiner Igel
Du kannst das Buch über diesen Link bei genialokal bestellen und damit den lokalen Buchhandel unterstützen. Kaufst du das Buch über den Affiliate Link, erhalte ich eine kleine Provision. Meine Buchtipps sind jedoch frei von Einflussnahme durch Affiliate Partner.

Text: Sophie Schoenwald
Illustration: Nadine Reitz
Erschienen im Boje Verlag
gebundenes Buch, 26 Seiten
Empfohlenes Lesealter: ab 2 Jahren
ISBN: 978-3414825216
Preis: 8,90 Euro

Ähnliche Bücher

Du suchst noch ein Buch zum Thema Vorbereitung auf den Winterschlaf? Dann kann ich dir das Buch „Frederick“ von Leo Lionni empfehlen. Um zu meiner Rezension zu gelangen, klicke einfach auf den Titel.