Emma und die Federmaus – Der „Ich kann es“-Zauber

„Emma und die Federmaus“ – Der „Ich kann es“-Zauber, keiper Verlag, Fotos: Daniela Krause

Wichtig ist, dass du es wirklich willst und ganz fest an dich glaubst, probier es einfach aus.

Lieblingszitat aus „Emma und die Federmaus“ von Margit Wickhoff und Reinhart Kerndle

unbezahlte Werbung/Rezensionsexemplar

Emma ist stinkig. Die Puzzleteile wollen sich einfach nicht zu einem Ganzen fügen. Wütend pfeffert sie die Teile in die Ecke und ruft: „Das schaff ich nie!“ Auf einmal geschieht etwas Wundersames: Ein Zischen und Klingeln ertönt – da sitzt eine kleine Maus in ihrem Zimmer, die sogar sprechen kann. Sie stellt sich als Lieselotte Federmaus vor und überreicht ihr eine Zauberfeder. Die Maus erklärt Emma, dass sie für den Zauber nur die Feder in die Hand nehmen und sich fest auf das konzentrieren muss, das sie gerade tun möchte. Dann soll sie dreimal laut „Ich kann es!“ sagen. Erst hat Emma Zweifel, ob dieser Zauber wirklich funktioniert. Doch schnell merkt sie: Es klappt wirklich. Sogar ohne Feder, nur durch die Kraft ihrer positiven Gedanken. Die Maus verabschiedet sich, der Zauber aber bleibt. Er hilft Emma dabei, Dinge zu bewältigen, von denen sie bisher immer dachte, sie wären unmöglich zu schaffen. Selbst ihr Bruder Leo, der Emma erst nicht ernst genommen hat, sieht bald ein, dass am „Ich kann es“-Zauber wirklich etwas dran ist. 

„Emma und die Federmaus“, keiper Verlag

Ich kann es!

„Dafür bist du noch zu klein. Das kannst du nicht alleine.“ – Wie oft wird man als Kind mit diesen Sätzen konfrontiert. Doch was diese mit dem Selbstbewusstsein der Kinder machen, darüber denken Erwachsene leider weniger nach. Würde es nicht viel mehr helfen, den Herausforderungen des Lebens mit Selbstvertrauen zu begegnen? Wie viel besser hören sich solche Sätze an: Das schaffst du. Oder: Probier es erstmal alleine aus. Wenn es nicht geht, kann ich dir gerne immer noch helfen. Das Buch „Emma und die Federmaus“ setzt genau bei diesem Gedanken und dem positiven Verstärken an. Der „Ich kann es“-Zauber wirkt dabei wie ein Mantra, um kleinere und größere Alltagsprobleme zu bewältigen. Und ist es nicht schön, wie stolz und glücklich Kinder sind, wenn ihnen etwas aus eigener Kraft gelingt?

Positive Gedankenwelt

Die Autorin Margit Wickhoff hat das Buch geschrieben, da ihre Tochter ihr immer wieder mit voller Überzeugung erklärte: Ich kann dass nicht! Sie schreibt dazu in ihrem Vorwort: „Ich habe den „Ich kann es“-Zauber mit meiner Tochter ausprobiert, wir haben gemeinsam gezaubert und schon alleine die positive Auseinandersetzung mit den kleinen und großen Herausforderungen unseres Alltags hat viel Stress und Anspannung aufgelöst.“ Die Illustrationen hat der Vater der Autorin, Reinhart Kerndle, gemalt. Etwas verwundert haben meine Kinder bemerkt, dass die Maus auf den Bildern so riesig ist und zwischendurch eine andere Fellfarbe hat. Die Geschichte hat besonders der Lütten sehr gut gefallen. Sie weiß zwar, dass sie mit einer Feder „nicht wirklich“ zaubern kann. Aber sie weiß, dass sie eine Hürde eher schafft, wenn sie beherzt sagt: Ich kann es!

Unser Fazit:

Ein Mut-mach-Buch über die Kraft der positiven Gedanken.

Buch-Infos:

Emma und die Federmaus – Der „Ich kann es“-Zauber
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Titel: Emma und die Federmaus – Der „Ich kann es“-Zauber
Text: Margit Wickhoff
Illustrationen: Reinhart Kerndle
Erschienen bei kieper Verlag
gebunden, 27 Seiten
Empfohlenes Lesealter: ab 3 Jahren
Preis: 13,62 Euro
ISBN: 978-3903322110

Das große goldene Pixi-Buch

„Das große goldene Pixi-Buch“ versammelt vielfältige Geschichten von Prinzessinnen, Rittern, Drachen, Hexen, Bauernhoftieren, Gespenstern und vom kleinen Kobold Pixi selbst. Carlsen Verlag, Foto: Daniela Krause

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Dem Verleger Per Hjald Carlsen ist es zu verdanken, dass sich heute in fast jedem Haushalt mit Kindern Pixi-Bücher befinden. Bei uns sind die Büchlein so ziemlich in jedem Raum deponiert. Sie passen perfekt in die Handtasche, überbrücken die Wartezeit beim Kinderarzt und lassen während längerer Autofahrten keine Langeweile aufkommen. Auf der Rückseite von jedem Heft finden die Kinder ein kleines Rätsel, einen Bastel-Tipp oder ein Rezept.

1954 kam das erste Pixi im Format zehn mal zehn Zentimeter auf den Markt – und trat eine große Welle los. Der Verlag schreibt über seine Pixis: „Mit über 2000 Titeln und einer Gesamtauflage von mehr als 450 Millionen Exemplaren ist Pixi die erfolgreichste Buchreihe aller Zeiten.“ Seit dem Erscheinen des ersten Titels „Miezekatzen“ sind bis heute über 460 Millionen Exemplare an Pixi-Büchern verkauft worden. Im vergangenen Jahr hat der Verlag zum 65. Geburtstag des kleinen quadratischen Büchleins „Das große goldene Pixi-Buch“ herausgebracht. Als ich es sah, musste ich es kaufen: Goldene geprägte Schrift auf royalem Rot, ein glänzender Buchschnitt und 30 Pixi-Geschichten im großen Quadrat auf rund 300 Seiten.

Von der Bauernhof-Party bis zur Stürmer-Prinzessin

Ein Ausschnitt aus der Geschichte „Feine Sachen vom Ritter & Drachen“. Carlsen Verlag

„Das große goldene Pixi-Buch“ bündelt eine Reihe lustiger, nachdenklicher und spannender Geschichten zwischen seinen haptisch ansprechenden Buchdeckeln. Nicht fehlen darf dabei natürlich der kleine Kobold Pixi selbst, der mit seinen Freunden Umbärto, Hase Langbein & Co. so manches Abenteuer erlebt. Es gibt aber auch Geschichten über Bauernhoftiere, eine Fußball spielende Prinzessin, Piraten, Riesen, Gespenster, Hexen, Bücherfresser und Teichmatrosen. Unter den Autoren sind bekannte Namen wie Cornelia Funke, Kirsten Boie, Paul Maar, Andreas Steinhöfel, Peter Härtling und viele andere zu finden. Die Seiten des Buches sind durchgängig farbig bebildert von Illustratoren wie Anke Kuhl, Susanne Göhlich, Kerstin Meyer oder Jörg Mühle.

Stundenlanger Vorlese-Spaß

Das schmucke Buch sorgt für viele unterhaltsame Vorlesestunden. Leicht kann es nämlich passieren, dass es nicht bei einer Geschichte bleibt und die Kinder „noch eine“ fordern. Sogar unsere Lieblings-Pixi-Geschichte „Feine Sachen vom Ritter & Drachen“ von Martin Klein mit Bildern von Michael Bayer haben wir im goldenen Buch entdeckt.

Unser Fazit:

Das große goldene Pixi-Buch ist ein Schatz im Bücherregal und garantiert mehrere Stunden Vorlese-Vergnügen!

Buch-Infos:

Das große goldene Pixi-Buch
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Titel: Das große goldene Pixi-Buch
Erschienen 2019 im Carlsen Verlag
gebunden, 304 Seiten
Empfohlenes Lesealter: ab 3 Jahren
Preis: 19,99 Euro
ISBN 978-3551512093

Onno & Ontje – Plötzlich allerdickste Freunde

„Onno & Ontje – Plötzlich allerdickste Freunde“, Coppenrath Verlag, Foto: Daniela Krause

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Manche Bücher nimmt man in die Hand und schließt sie schon beim ersten Blick auf das Cover ins Herz. So ging es meiner Lütten mit diesem wundervollen Bilderbuch. Thomas Springer erzählt die Geschichte von Onno, einem etwas kauzigen, aber liebenswerten Fischer, der mit seiner Frau Olga, seiner Ziege Zieglinde und der Gans Ganslieb auf einer kleinen Insel im Wattenmeer lebt. Onno liebt die Stille und ist am liebsten allein auf seinem Kutter im Meer. Doch eines Tages wird Onno so seekrank, dass er nicht mehr aufs Meer hinaus fahren kann. Kurzerhand übernimmt seine selbstbewusste Frau das Fischen – und Onno hat, zumindest für die Dauer der Tour, zu Hause seine Ruhe.

Ein putziger „Störenfried“

Diese wird jedoch jäh gestört, als das Meer einen kleinen Otter auf die Insel spült, den Onno erst für einen kleinen Seehund hält. Der alte Fischer rettet dem Tierchen das Leben und wärmt ihn. Doch dann macht er sich Gedanken, wie er den putzigen „Störenfried“ wieder loswerden kann. Denn schließlich will Onno allein sein. Er muss also wieder zurück gebracht werden zu „seinesgleichen“. Doch der kleine Otter hat den Fischer lieb gewonnen und weicht ihm nicht mehr von der Seite. Wann immer Onno sich seiner entledigen möchte, findet er zielsicher den Weg zurück.

Rettung in letzter Sekunde

Als er den Otter schließlich mit seiner Draisine ans Festland bringen will, bricht ein Rad ab – und die beiden stranden mitten im Watt. Die Flut bringt das ungewöhnliche Duo in große Bedrängnis. Onno kann nicht schwimmen. „Ontje“, wie Onno den kleinen Otter inzwischen getauft hat (was so viel heißt wie „kleiner Onno“), kann sich zum Glück auf seinem Kopf in Sicherheit bringen. Als nur noch Onnos Pfeife aus dem Meer herausschaut, kommt die Retterin in der Not: Olga fischt sie in letzter Sekunde aus dem Wasser und befördert sie an Bord.

Das gemeinsame Abenteuer hat Onno und Ontje auf wundersame Weise zusammengeschweißt. Onno, der einstige Einzelgänger, möchte den kleinen Otter fortan nicht mehr missen. Beide sind „Plötzlich allerdickste Freunde“, weil Onno merkt, wie gut es tut, wenn man jemanden hat, mit dem man Erlebnisse teilen kann. Und auch Olga stellt fest: „Na, die zwei passen wohl ganz gut zueinander!“

„Onno & Ontje – Plötzlich allerdickste Freunde“, Coppenrath Verlag, Foto: Daniela Krause

Charaktere zum Knuddeln

Die berührende Geschichte wurde in ein großformatiges Buch mit dicken Seiten und wunderschönen Bildern, in überwiegend warmen Farben, stimmungsvoll verpackt. Der Illustrator Mattthias Derenbach interpretiert die Geschichte über eine außergewöhnliche Freundschaft auf eine ganz besondere Weise und mit vielen amüsanten Details, die zum gemeinsamen Entdecken einladen. So sind etwa in das Segel des Kutters eine Hose und eine Socke eingenäht, aus Onnos Pfeife sprießt eine Blume, und zu seinen Füßen spielen Krebse eine Runde Karten. Das Highlight für meine Kinder war jedoch die Zeichnung, in der Onno mit seiner Draisine vor der Flutwelle flieht und ein Seestern hoch oben auf dem Wellenkamm surft. Die Charaktere sind so herzlich gezeichnet, dass man sie am liebsten knuddeln möchte. Rundherum ein sehr gelungenes Werk! Wer zum Beispiel die Geschichten von „Pettersson und Findus“ mag, wird von „Onno und Ontje“ bestimmt ebenso begeistert sein.

Unser Fazit:

Warmherzig und witzig – ein wunderschönes Buch über das Alleinsein und die große Bedeutung der Freundschaft.

Buch-Infos:

Onno & Ontje – Plötzlich allerdickste Freunde
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Autor: Thomas Springer
Illustration: Matthias Derenbach
Erschienen 2016 im Coppenrath Verlag

Bilderbuch, 32 Seiten
Empfohlenes Lesealter: ab 3 Jahren
Preis: 13 Euro
ISBN 978-3649669203

Die Schmatzekatze – Auf der Suche nach dem MIAU

„Die Schmatzekatze – Auf der Suche nach dem MIAU“, Verlag DeBehr, Foto: Daniela Krause

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Schon beim Lesen des Titels dieses niedlich illustrierten Büchleins musste ich schmunzeln. „Schmatzekatze“, das kann doch nur ein ziemlich verfressenes Kätzchen sein… Und richtig: Bastian Zachs in Reimform verfasstes Kinderbuch-Debüt handelt von einer kugelrunden Katze, die immer Hunger hat. Anstatt zu miauen, wie Katzen das eben so tun, macht das Tierchen auch noch ausgerechnet „Schmatz!“ Mit sechs anderen Katzenbabys hat es auf einem Bauernhof das Licht der Welt erblickt. Und weil dort kein Platz für so viele Katzen ist, kommen eines Tages Menschen vorbei, um die Tiere bei sich aufzunehmen. Alle Geschwister finden einen neuen Dosenöffner. Nur die Schmatzekatze bleibt traurig und allein zurück.

„Die Schmatzekatze – Auf der Suche nach dem MIAU“, Illustration: Bastian Zach.

„Ich liebe dich, so wie du bist…“

Da steht Lili in der Tür! Und es ist Liebe auf den ersten Blick! Sofort drückt sie das Kätzchen an sich. „Dich Kätzchen, dich will ich!“ Die Schmatzekatze ist überglücklich und genießt ihr neues Leben. Bis Lili eines Tages offenbart, dass sie ihren Stubentiger so gerne einmal miauen hören würde. Ganz verunsichert macht sich das schmatzende Kätzchen auf die Suche nach dem „Miau“ und will „in Erfahrung bringen, wie Katzen für das Menschenohr am angenehmsten klingen“.

Sie fragt ein Pferd, eine Taube und einen Dackel. Doch keines der Tiere kann ihr wirklich helfen. Immerhin hat der Dackel einen Tipp: „So frage doch bei deinesgleichen“. Letztendlich bekommt die Schmatzekatze aber auch von einem mies gelaunten Straßenkater keine zufriedenstellende Antwort. Enttäuscht und entmutigt tapst das Kätzchen durch den Regen, bis es vor roten Gummistiefeln stehen bleibt. Lili? Das Mädchen nimmt den kleinen Ausreißer auf den Arm und drückt ihn fest an ihr Herz. Was wird die Schmatzekatze auf ihr „ich liebe dich, so wie du bist“ wohl erwidern?

„Die Schmatzekatze – Auf der Suche nach dem MIAU“, Illustration: Bastian Zach.

Von Anderssein und Akzeptanz

Jemanden so zu lieben wie er ist – mit all seinen Eigen- und Besonderheiten. Darum geht es in diesem niedlich illustrierten Büchlein. Bastian Zach lebt und arbeitet als selbstständiger Schriftsteller und Drehbuchautor in Wien und ist sonst in den Genres Krimi und historische Romane zu Hause. „Die Schmatzekatze“ ist sein erstes Kinderbuch, das er auch komplett selbst illustriert hat und als sein „Herzensprojekt“ bezeichnet. Das viel Herz in diesem Buch steckt, merkt man den unterschiedlichen Figuren an, die mit viel Liebe fürs Detail gezeichnet wurden. Man erkennt zum Beispiel beim Dackel fast jedes einzelne Härchen. Und der Straßenkater schaut herrlich miesepetrig aus der Wäsche…

Unser Fazit:

Eine rührende Geschichte für kleine und große Tierfreunde.

Buch-Infos:

Die Schmatzekatze – Auf der Suche nach dem MIAU
Text und Illustration: Bastian Zach
Erschienen 2019 im Verlag DeBehr
Bilderbuch, 36 Seiten
Empfohlenes Lesealter: ab 3 Jahren
Preis: 12,95 Euro
ISBN 978-3957536426

Auch erhältlich als eBook

Die Maulwurf-Schwestern und das blaue Ei

„Die Maulwurf-Schwestern und das blaue Ei“, Carl-Auer-Verlag, Foto: Daniela Krause

//unbezahlte Werbung/Rezensionsexemplar//

In dem süßen Kinderbuch aus dem Carl-Auer-Verlag geht es um zwei Maulwurf-Schwestern, die sich auf die Suche begeben. Wonach wissen sie allerdings selbst nicht so genau. Dass sich die beiden eher lichtscheuen Tiere auf Wanderschaft machen, ist ja an sich schon eine kleine Sensation. Am helllichten Tage durchstöbern sie den Wald, schauen unter Steinen nach, kriechen in eine Baumhöhle, steigen im Innern des Baumes eine Wendeltreppe empor, klettern auf einen hohen Ast. Wonach suchen sie bloß?

„Die Maulwurf-Schwestern und das blaue Ei“, Carl-Auer-Verlag, Foto: Daniela Krause

„Piep, piep“ macht der Maulwurf

Als sie ein Vogelnest entdecken und der Vogel von ihnen aufgeschreckt davonflattert, machen es sich die beiden Maulwürfe in dem gefunden Nest bequem, sie versuchen wie ein Vogelküken zu piepsen und rudern mit ihren Grabe-Schaufeln, als wären es Flügel. Beflügelt von dieser interessanten Erfahrung sausen die beiden auf dem Treppengeländer wie auf einer riesigen Rutsche hinab, fliegen durch die Luft und landen – „Plumps“ auf dem Boden (der Realität?). Vor ihren Nasen entdecken sie ein blaues Ei. Es muss aus dem Nest gefallen und dabei in zwei Hälften gebrochen sein. „Jetzt wissen wir, was wir gesucht haben“, jubeln die Schwestern fröhlich und bauen sich aus den Ei-Hälften und herabhängenden Zweigen zwei Schaukeln. So können die Zwei auch ohne Flügel das Gefühl des Fliegens erleben und genießen.

Zarte Illustrationen

Das Büchlein von Roslyn Schwartz besticht durch zarte, frühlingshafte Illustrationen und die zwei niedlichen Hauptcharaktere, die erst wissen, wonach sie gesucht haben, als sie es finden.

Unser Fazit:

Eine charmante, philosophische Geschichte für Kinder ab drei Jahren.

Buch-Infos:

Die Maulwurf-Schwestern und das blaue Ei
Du kannst das Buch über diesen Link bei genialokal bestellen und damit den lokalen Buchhandel unterstützen. Kaufst du das Buch über den Affiliate Link, erhalte ich eine kleine Provision. Meine Buchtipps sind jedoch frei von Einflussnahme durch Affiliate Partner.

Text und Illustration: Roslyn Schwartz
Erschienen im Carl-Auer-Verlag

Bilderbuch, 32 Seiten
Empfohlenes Lesealter: ab 3 Jahren
Preis: 14,95 Euro
ISBN 978-3958541412